Der brasilianische Nationalspieler Lucio hat fehlende Kameradschaft als Grund für die durchwachsene Vorrunde beim deutschen Fußball-Meister Bayern München ausgemacht.

Lucio: `Brauchen bessere Kameradschaft´

10. Januar 2007, 11:57 Uhr

Der brasilianische Nationalspieler Lucio hat fehlende Kameradschaft als Grund für die durchwachsene Vorrunde beim deutschen Fußball-Meister Bayern München ausgemacht.

Der brasilianische Nationalspieler Lucio hat fehlende Kameradschaft als Grund für die durchwachsene Vorrunde beim deutschen Fußball-Meister Bayern München ausgemacht. `Bayern hat viel Qualität und große Spieler. Aber wenn du auf dem Platz keine Kameradschaft zeigst und es so weitergeht wie bisher, dann haben wir keine Chance. Es ist wichtig, dass alle Spieler das gleiche Ziel vor Augen haben. Wir brauchen eine bessere Kameradschaft, dann sind wir wieder stark´, sagte Lucio in Sport Bild. Der Weltmeister kritisiert deshalb auch seinen Kollegen Willy Sagnol, von dem er im DFB-Pokal-Spiel gegen Aachen (2:4) auf dem Platz angeschrien wurde. `Man muss kein Theater machen, rumschreien und gestikulieren. Das hilft der Mannschaft nicht weiter. Das hat man in Aachen gesehen. Und das tut auch mir nicht gut´, erklärte Lucio.

Zudem wehrt sich der Abwehrspieler gegen die Kritik an seiner offensiven Spielweise: `In den vergangenen zwei Jahren, als wir Erfolg hatten, kritisierte keiner meine Spielweise. Doch jetzt, als wir in der Hinrunde keine gute Zeit hatten, lautete der Grund dafür: Lucio macht zu viel nach vorne. Das ist nicht fair. Immer dann, wenn es nicht gut läuft, ist es die Schuld von Lucio.´ Der Vertrag des Brasilianers beim deutschen Rekordmeister wurde im vergangenen Jahr bis 2010 verlängert. `Wenn sie mit mir nicht mehr zufrieden sind und sagen, ich soll gehen, dann ist das kein Problem. Ansonsten erfülle ich meinen Vertrag´, sagte Lucio.

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