Der Kampf um die Plätze hat begonnen: Und der erste Test wurde gemeistert. Gegen Adler Osterfeld behielt RWO bei tropischen Bedingungen mit 7:0 die Oberhand.

RWO: Bruns zufrieden

Nur Kolberg hat zugenommen

Christian Brausch
12. Juli 2010, 09:07 Uhr

Der Kampf um die Plätze hat begonnen: Und der erste Test wurde gemeistert. Gegen Adler Osterfeld behielt RWO bei tropischen Bedingungen mit 7:0 die Oberhand.

Aber nicht nur deshalb ist Coach Hans-Günter Bruns mit den ersten Tagen der Vorbereitung zufrieden, obwohl er nicht alle Inhalte durchziehen konnte. So wurde ein „knackiger Waldlauf“ vor dem Adler-Spiel abgesagt, um bei dem Wetter „nur“ auf dem Platz zu trainieren und sich den äußeren Gegebenheiten anzupassen.

Erstes Mini-Fazit vom Trainer: „Die Jungs haben ordentlich was gemacht vor dem Auftakt. Und man konnte schon im ersten Test sehen, dass wir an Qualität dazu gewonnen haben. Das werden wir versuchen weiter auszubauen.“

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Wobei der Ball sicher meistens dabei ist. Denn anders als bei Hertha BSC, wo Coach Markus Babbel über die körperlichen Werte entsetzt war, ist Bruns voll des Lobes: „Ich bin super zufrieden. Nur Kevin Kolberg hat an Gewicht zugelegt. Das liegt aber an der aufgebauten Muskelmasse. Der hat jetzt ein echtes Sixpack. Da kann man mit drei Kilo mehr leben. Auch sonst passte alles, die Mannschaft hat bewiesen, dass ich mich auf sie verlassen kann.“ Sein schelmischer Zusatz: „Wir haben nicht die Superstars wie vielleicht bei der Hertha, die meinen, damit nichts am Hut zu haben. Daher bin ich froh, wie es bei uns läuft.“

Doch es gibt auch einen Wermutstropfen. Denn Daniel Embers muss pausieren. Bei ihm wurde etwas Flüssigkeit im Herzbeutel gefunden. Wie lange er ausfällt, steht noch nicht fest. Bruns: „Das Herz wird beobachtet, wir müssen abwarten, was die Ärzte sagen. Sollte es lange dauern, müssen wir vielleicht nochmal reagieren.“

Doch zunächst wird nicht an weitere Verpflichtungen gedacht. Auch bei anderen Entscheidungen - wie etwa dem Spielerrat oder dem Spielführer - wird Bruns sich Zeit lassen. Schließlich hat man im Trainingslager in Bitburg genügend Zeit, diese Themen anzugehen.

Autor: Christian Brausch

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