Anfang des Jahres war es, als die Kanadierinnen Brittany Timko und Emily Zurrer im Vereinsheim der SG Schönebeck vorgestellt wurden. Bitterkalt war es damals.

SG Essen-Schönebeck

Nummer von Chojnacki neu vergeben

Desirée Kraczyk
05. Juli 2010, 14:47 Uhr

Anfang des Jahres war es, als die Kanadierinnen Brittany Timko und Emily Zurrer im Vereinsheim der SG Schönebeck vorgestellt wurden. Bitterkalt war es damals.

Die Platzanlage war mit Schnee bedeckt. Fünf Monate später wird erneut ein internationales Duo an der Ardelhütte präsentiert, diesmal aus den Vereinigten Staaten – bei strahlendem Sonnenschein und glühender Hitze.

Katarina Tarr und Michele Weissenhofer ergänzen in der neuen Saison das Team der Schönebeckerinnen.[infobox-right]Der Kader
Tor: Stefanie Löhr, Jil Strüngmann, Lisa Weiß
Abwehr: Sabrina Dörpinghaus, Elena Hauer, Laura Hoffmann, Inga Jürgen, Ina Mester, Ilka Pedersen, Katarina Tarr
Mittelfeld: Sarah Freutel, Melanie Hoffmann, Irini Ioannidou, Marlene Kowalik, Nadine Kraus, Kyra Malinowski, Vanessa Martini, Deniz Özer
Sturm: Jessica Bade, Stephanie Goddard, Caroline Hamann, Sofia Nati, Ana Cristina Oliveira Leite, Michele Weissenhofer[/infobox] „Die beiden Amerikanerinnen werden uns sicherlich gut verstärken. Sie haben beide eine professionelle Einstellung“, freut sich SGS-Trainer Markus Högner. „Katarina ist eine erfahrene Abwehrspielerin.“ Und zudem keine Unbekannte in der Frauen-Bundesliga. In der Rückrunde der vergangenen Spielzeit war die 23-Jährige bereits für Tennis Borussia Berlin aktiv. Wenngleich sie sich auf Anhieb als Stammspielerin etablierte, konnte sie den Abstieg der Berlinerinnen auch nicht mehr verhindern. Bei der SGS gilt sie auch als Ersatz für Inka Wesely, die bekanntlich einen Vertrag beim Deutschen Meister Turbine Potsdam unterschrieben hat.

Weissenhofer hingegen verstärkt die Offensivabteilung. Die 22-Jährige gilt als Kämpfertyp. „Michele wird uns noch überraschen“, verspricht Högner vieldeutig. Für die Zuschauer hat die U23-Nationalspielerin nämlich ein Kabinettstückchen parat. Weissenhofer beherrscht den sogenannten „Flip Throw“ – den Saltoeinwurf. Diese besondere Technik wurde auch von Seiten der FIFA und der UEFA offiziell erlaubt. Lediglich genug Anlauf bräuchte sie, erklärt Weissenhofer.

Mit den beiden Amerikanerinnen, die am Montag ins Training einsteigen, umfasst der Kader der SGS aktuell 24 Spielerinnen. Die Rückennummer zwei musste allerdings neu vergeben werden. Die übernimmt ab sofort Tarr von Carina Chojnacki, die aus beruflichen Gründen nicht mehr regelmäßig trainieren kann und daher aus der 1. Mannschaft ausscheidet.

Autor: Desirée Kraczyk

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