Der Wechsel von Torhüter Frank Rost zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist nach Medienberichten so gut wie perfekt.

Auch Müller geht von Rost-Wechsel zum HSV aus

03. Januar 2007, 16:57 Uhr

Der Wechsel von Torhüter Frank Rost zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist nach Medienberichten so gut wie perfekt.

Der Wechsel von Torhüter Frank Rost zum Fußball-Bundesligisten Hamburger SV ist nach Medienberichten so gut wie perfekt. Schätzungen zufolge überweisen die Hanseaten für den 33-Jährigen eine Ablösesumme in Höhe von gut einer Million Euro an den Ligakonkurrenten Schalke 04. Sollten die Hamburger den Klassenerhalt schaffen, wäre zudem wohl eine Nachzahlung an die Gelsenkirchener fällig. Der HSV wollte den Transfer auf sid-Anfrage allerdings noch nicht bestätigen. `Unser Angebot für die Freigabe von Frank Rost wurde am Mittwoch in Hamburg vom Vorstand und Aufsichtsrat geprüft. Es wird aber nicht mehr nachverhandelt, entweder akzeptiert der Verein die Bedingungen oder der Spieler bleibt bei uns´, sagte Schalkes Manager Andreas Müller gegenüber dem RevierSport (Donnerstag-Ausgabe): `Falls der Wechsel vonstatten geht, wovon ich ausgehe, muss aber zunächst Franks Vertrag bei uns aufgelöst werden. `

Rosts Berater René C. Jäggi und Schalkes Finanzvorstand Josef Schnusenberg haben sich für diesen Fall für Freitag verabredet. `Zur Not kann man das aber auch per Fax erledigen´, erklärte Müller. Somit könnte Rost bei einer kurzfristigen Einigung und bestandener medizinischer Untersuchung in Hamburg bereits am Donnerstag mit dem HSV ins Trainingslager nach Dubai aufbrechen.

Bei Schalke, wo der viermalige Nationalspieler zuletzt nur noch Ersatz hinter Manuel Neuer war, soll vorerst U19-Nationaltorwart Ralf Fährmann als neue Nummer 2 aus der A-Jugend zu den Profis stoßen. `Wir gehen die Sache ganz entspannt an und haben schließlich bis Ende Januar Zeit, einen geeigneten Mann zu finden´, meinte Müller.

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