Am letzten Sonntag begrüßte Marc Fascher seinen 23-köpfigen Kader zum Trainingsauftakt. Dabei wird besonders der Satz

Münster: Auftakt

"Es ist saumäßig schwer aufzusteigen"

01. Juli 2010, 13:07 Uhr

Am letzten Sonntag begrüßte Marc Fascher seinen 23-köpfigen Kader zum Trainingsauftakt. Dabei wird besonders der Satz "Hallo, ich bin..." zu hören gewesen sein.

Schließlich wurden gleich 13 Neuverpflichtungen bei Preußen Münster vorstellig als es um 10 Uhr mit dem obligatorischen Laktattest losging.

Mit bereits einer Saison im Adlerdress zählt Wojciech Pollok plötzlich zu den „Alten“ im Team. Probleme, sich an die vielen neuen Gesichter zu gewöhnen, hat der Angreifer nicht. „Wenn so viele Spieler kommen, ist es schon eine neue Situation, aber man kennt es im Fußball fast nicht anders. Ich bin in den letzten Jahren selbst viel gewechselt und musste mich immer an die Leute gewöhnen. Normalerweise gibt es keine Probleme, neue Spieler zu integrieren. Wir versuchen uns in den Spielformen zu finden und gehen mit einigen zwischen den Einheiten essen“, beschreibt der 28-Jährige den Prozess des Kennenlernens nach den ersten Tagen.
[imgbox-left]http://www.reviersport.de/include/images/imagedb/preview_17815-18335.jpeg Muss eine neue Mannschaft formen - Marc Fascher (Foto: schi).[/imgbox]
Auf seiner Position ist die neue Besetzung zwar zahlenmäßig nicht allzu groß, aber die Qualität im Preußen-Sturm spricht für sich. Sercan Güvenisik, Babacar N’Diaye und Daniel Chitsulo verfügen allesamt über Zweitliga-Erfahrung. Damit kann Pollok zwar nicht dienen, dafür hat er sich in der letzten Saison mit elf Treffern empfohlen. „Ich bereite mich vernünftig vor und muss gucken, dass ich gesund bleibe. Ich werde Gas geben und sehe dann was kommt“, sagt der ehemalige BVB II-Akteur.

Dass das Ziel an der Hammer Straße auch in der neuen Saison Aufstieg heißt, ist für Pollok, der jeden Tag zwischen seinem Wohnort Bochum und dem Preußenstadion pendelt, keine Frage. „Wenn man als Fußballer nicht oben mitspielen will, ist man fehl am Platz. Ich bin nach Münster gekommen, um in die Dritte Liga zu kommen. Aber in der Regionalliga ist es saumäßig schwer aufzusteigen. Wir werden versuchen von Anfang an die Punkte zu holen und das Beste zu erreichen.“

Welche Vereine den Absichten der Münsteraner am ehesten in die Quere kommen könnten, vermag der in Polen geborene Fußballer noch nicht zu sagen. „Die Reservemannschaften sind nicht zu unterschätzen und Lotte und Wuppertal haben ebenfalls hohe Ziele. Aber letztes Jahr hat man gesehen, wie schnell es hoch und runter gehen kann. Man muss einfach absolut konstant spielen.“

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