Es ist wahrlich ein aufregender Sommer für Inka Wesely. In der Rückrunde feierte sie ihr Comeback und kehrte als Stammspielerin bei der SG Schönebeck zurück.

Inka Wesely

U20-Nationalspielerin bleibt "locker"

Desirée Kraczyk
24. Juni 2010, 14:27 Uhr

Es ist wahrlich ein aufregender Sommer für Inka Wesely. In der Rückrunde feierte sie ihr Comeback und kehrte als Stammspielerin bei der SG Schönebeck zurück.

Es folgte die U19-EM in Mazedonien, nach der Heimkehr die Berufung in den Kader für die U20-Heim-WM und zu guter Letzt der Wechsel von der SGS zum Deutschen Meister und Champions-League-Sieger Turbine Potsdam. Ganz nebenbei meisterte Wesely auch noch ihre Abiturprüfungen.

Die 19-Jährige bleibt ungeachtet der aufregenden Ereignisse ganz cool. Zwischen den Vorbereitungs-Lehrgängen hat Wesely mal eben den Vertrag (bis 30. Juni 2013) in Potsdam unterschrieben. Und auch ihre erste eigene Wohnung ist bereits eingerichtet. „Das ist alles schon erledigt“, verrät die Verteidigerin. Bevor es wieder zurück in den Kreis der U20-Nationalmannschaft geht, steht am Samstag noch die offizielle Abiturverleihung an.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/012/125-12576_preview.jpeg Inka Wesely mit Steffi Jones (Foto: firo).[/imgbox]Bei dieser Gelegenheit heißt es auch schon mal langsam Abschiednehmen, denn der Lebensmittelpunkt verlagert sich künftig vom Ruhrgebiet und der Heimatstadt Wesel in die brandenburgische Landeshauptstadt. „Ich sehe alles locker“, betont Wesely. Sie hatte auch die Wahl, dem FCR 2001 Duisburg erteilte das Nachwuchstalent aber eine Absage. „Das Gesamtpaket hat mich in Potsdam überzeugt“, erklärt Wesely, die sich nicht nur sportlich neu orientiert, sondern auch den ersten Schritt ins Berufsleben machen wird. Die U19-Europameisterin von 2008 will zunächst einmal in den Alltag einer Kardiologin hineinschnuppern.

Den Einstieg erleichtern werden ihr neben Daniela Löwenberg, die ebenso von der SGS nach Potsdam wechselt, die bisherigen Weggefährten aus den Nachwuchsnationalmannschaften. Und vom Trainer-Urgestein Bernd Schröder ist Wesely ebenso angetan: „Der erste Eindruck ist sehr positiv.“ Das Ziel ist bereits klar formuliert: Stammspielerin werden, auch wenn die Abwehr stark besetzt ist. „Es wird sicherlich genauso schwer, wie es auch in Duisburg geworden wäre“, meint Wesely. Aber mit ihren 19 Jahren steht ihr ohnehin noch eine vielversprechende Karriere bevor. Der nächste Schritt ist immerhin schon gemacht.

Autor: Desirée Kraczyk

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