Spannende Spiele, freche Finten und zahlreiche Traumtore prägten am Sonntag das Bild des Qualifikationsturniers im Holzwickeder Montanhydraulik-Stadion.

Emscher Junior Cup 2010

"Das ist hier bombig organisiert"

22. Juni 2010, 09:40 Uhr

Spannende Spiele, freche Finten und zahlreiche Traumtore prägten am Sonntag das Bild des Qualifikationsturniers im Holzwickeder Montanhydraulik-Stadion.

Dort hatten sich insgesamt 16 F-Jugendmannschaften aus dem Ruhrgebiet getroffen, um die abschließende Vorrunde - und somit die letzten fünf Final-Teilnehmer – des großen Emscher Junior Cup 2010 der Emscher Genossenschaft auszuspielen.

Und es herrschte große Begeisterung bei allen Beteiligten. Die kleinen Kicker trugen mit gutem Fußball zur ausgezeichneten Stimmung auf den Rängen bei, von wo aus die zahlreichen mitgereisten Eltern sie frenetisch anfeuerten. „Vor allem die Fans vom TuS Körne haben hier richtig Alarm gemacht“, lobte Sterna von der Turnierleitung, der auch durch den unterhaltsamen Tag führte.

Doch nicht nur sportlich, sondern auch organisatorisch hatte das Turnier hohes Niveau. Für den reibungslosen Verlauf des Turniers zollten die Teilnehmer den Organisatoren vom RevierSport entsprechendes Lob. So auch Bernd Leinhäuser, Trainer der F1 von Rot-Weiß Bodelschwingh: „Auch wenn wir leider die Qualifikation für das große Finale in Bottrop nicht geschafft haben, haben wir es doch nicht bereut, hier teilgenommen zu haben“, meinte der Übungsleiter. „Hier war alles strikt strukturiert, es gab klare und deutliche Ansagen von der Turnierleitung, jeder wusste, was er zu tun hatte.“

Ganz ähnlich sah es Markus Frielinghaus von Urania Lütgendortmund. „Das ist hier bombig organisiert“, bestätigte er die allgemeine Einschätzung. Allerdings hätten seiner Meinung nach die Spielfelder ein paar Meter breiter sein dürfen. „Das hemmte etwas den Spielfluss“, sagte Frielinghaus. Dennoch sei er hoch zufrieden. Sportlich schaffte allerdings auch sein Team nicht den Sprung ins Finale.

Aber Frielinghaus hatte offenbar ein gutes Näschen, denn schon zur Hälfte des Turniers sah er gute Chancen für seinen Klub, den Umweg über die Fair-Play-Wertung zu nehmen: „Sportlich reicht es für uns nicht, da sind andere Mannschaften stärker. Allerdings hoffe ich ein bisschen auf die Fair-Play-Wertung.“

Damit sollte er letztlich recht behalten. Doch einfach hatte sich die Jury diese Entscheidung nicht gemacht, wie Thorsten Sterna bestätigte: „Alle Teams haben sich hier sehr fair präsentiert. Mit Urania küren wir daher nicht das fairste, sondern eines der fairsten Teams“. Leichter war es für die Jury, die sportlichen Sieger ausfindig zu machen.

Nach 56 Partien standen folgende Teams als Finalteilnehmer fest: In der Gruppe A belegte der SuS Kaiserau einen souveränen ersten Platz vor dem TuS Körne. In der Gruppe B lief die F2 von RW Bodelschwingh auf dem zweiten Rang ein. Dort siegte das Team von Viktoria Heiden, das insgesamt den fußballerisch stärksten Eindruck hinterließ.

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