Beim Westfalenliga-Neuling SV Dorsten-Hardt laufen die Planungen auf Hochtouren. Während der Kader steht, blick man gespannt auf die Staffeleinteilung.

SV Dorsten-Hardt

"Die Westfalenliga wird ein Abenteuer"

20. Juni 2010, 19:47 Uhr

Beim Westfalenliga-Neuling SV Dorsten-Hardt laufen die Planungen auf Hochtouren. Während der Kader steht, blick man gespannt auf die Staffeleinteilung.

Drei Wochen ist es her, da setzte beim SV Dorsten-Hardt kollektive Jubelstimmung ein. Die Landesliga-Elf von Trainer Martin Schmidt hatte soeben 7:0 gegen Vorwärts Wettringen gewonnen und damit den direkten Aufstieg in die Westfalenliga perfekt gemacht. Die Freude über das Erreichte ist zwar immer noch riesig, aber jetzt gilt es, die Grundlagen für die kommende Spielzeit zu legen.

Am 6. Juli starten die Schwarz-Gelben in die Vorbereitung. Von einem lockeren Aufgalopp kann jedoch keine Rede sein. „Wir starten immer mit einem Ausdauertest und wer dem nicht gewachsen ist, hat erst einmal Probleme“, erklärt Martin Schmidt. „Deswegen erwarte ich, dass alle körperlich in einem Top-Zustand sind. Nicht nur gewichtsmäßig sondern auch in puncto Ausdauer.“ Eine Vorgabe, die mit Blick auf die neue Liga fast schon überlebenswichtig sein könnte, wie der ehemalige Hülser vermutet. „Ich denke, der große Unterschied zwischen der Landesliga und der Westfalenliga wird in der körperlichen Konstitution der Spieler liegen. Wir müssen an der Robustheit arbeiten.“

Mit welchen Gegnern sich der SVDH in Zukunft messen wird, ist allerdings noch nicht bekannt. Der Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) wird die Einteilung der beiden Staffeln erst am Dienstag (22. Juni) bekannt geben. Ginge es nach Schmidt, spielt sein Team zukünftig in der Westfalenliga 2. „Wir haben deutlich gemacht, dass wir diese Gruppe bevorzugen. Für uns wäre es von der Entfernung deutlich angenehmer, nach Hassel, Recklinghausen oder Wanne-Eickel zu fahren.“

Die Chance, dass dieser Wunsch in Erfüllung geht, ist durch den Relegationssieg des 1. FC Gievenbeck gegen den TuS Eving-Lindenhorst zumindest gestiegen. „Gievenbeck wird sicherlich in die Staffel 1 kommen. Aber wir müssen ja auch abwarten, ob der VfB Hüls mit seinem Einspruch gegen den Abstieg aus der NRW-Liga Erfolg hat.“ Eins ist allerdings sicher: „Die Westfalenliga wird für uns ein Abenteuer. Das hat es hier noch nicht gegeben und alle sind heiß darauf.“

Sicherheit gibt es auch in der Kaderplanung. Nach Stefan Schröder (SV Schermbeck), Pascal Vasic (VfB Hüls) und Dominik Hofmann (Blau-Weiß Wulfen) wurde mit Cenk Öczan (A-Jugend des SSV Buer) ein weiterer Neuzugang präsentiert. „Er hat bei uns vorgespielt und seine Qualitäten gezeigt. Er ist vom Kopf her sehr weit und genau die Alternative, die wir im Sturm gesucht haben“, freut sich Schmidt. Allerdings mahnt er auch zu Geduld, schließlich sei der Sprung in die Senioren-Westfalenliga „nicht einfach so zu schaffen.“

Auf der anderen Seite verlassen zwei Spieler den Verein. Emmanuel Schmid wechselt zum TSV Marl-Hüls, Torwart Hendrik Gottschalk geht zu Rot-Weiss Deuten. Benedikt Erlemann rückt berufbeding in den Trainerstab auf und wird neben Marc Wischerhoff zweiter Co-Trainer.

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