Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) protestiert energisch gegen den von den Profis des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 ausgeübten Medien-Boykott.

VDS protestiert gegen Schalker Medien-Boykott

05. Dezember 2006, 15:00 Uhr

Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) protestiert energisch gegen den von den Profis des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 ausgeübten Medien-Boykott.

Der Verband Deutscher Sportjournalisten (VDS) protestiert energisch gegen den von den Profis des Fußball-Bundesligisten Schalke 04 ausgeübten Medien-Boykott. Der VDS fordert Vorstand und Management von Schalke 04 auf, umgehend auf die Spieler einzuwirken, damit die ihren Boykott beenden. Nach Meinung des Verbandes könne es nicht sein, dass eine ganze Branche bestraft werde, weil die Spieler sich von einigen Medienvertretern ungerecht behandelt fühlen. Das Präsidium des VDS plädiert für Kommunikation statt Konfrontation. Seit dem 3. November verweigern die Profis die Zusammenarbeit mit den Medien, eine Reaktion auf die aus ihrer Sicht negative Berichterstattung. Das Schweigen hatte kurzfristig nur der Däne Peter Lövenkrands gebrochen. Die Spieler können sich bei ihrer Aktion der Rückendeckung ihres Arbeitgebers sicher sein. `Der Presseboykott hält bis zur Winterpause an´, hatte Manager Andreas Müller verkündet und zudem erklärt, dass der Vorstand einstimmig beschlossen habe, keine Maßnahmen zu ergreifen.

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