DEG: Differenzen mit Dome-Management bleiben

Schmellenkamp: "Müssen Zuschauer gewinnen"

Dieter Hartmann
04. Februar 2007, 00:19 Uhr

Die Spieler der Düsseldorfer EG können sich entspannt auf die Silvesterfeier vorbereiten. Die laut Spielplan für den vergangenen Freitag vorgesehene Partie gegen den amtierenden deutschen Meister Eisbären Berlin wurde auf den 18. Februar verlegt. Die Hauptstädter nehmen derzeit am prestigeträchtigen Spengler-Cup in Davos teil. Die Pause kommt zumindest für Sean Brown und Tore Vikingstad gelegen, da sie verletzungsbedingt ausfallen. Vor allem das Fehlen von Vikingstad macht sich negativ bemerkbar. Als Schaltzentrale des Düsseldorfer Spieles ist der norwegische Hüne einfach nicht zu ersetzen.

Ähnlich wichtig für die DEG ist Daniel Kreutzer. Ein Ausfall des Nationalspielers ist einfach nicht zu kompensieren. Seinen Stellenwert bewies Kreutzer einmal mehr in der vergangenen Woche. Beim schwachen Auftritt gegen die Scorpions fehlte er, mit ihm gab es gegen die Krefelder Pinguine einen ungefährdeten Sieg. „Es ist für uns unheimlich wichtig, dass mindestens einer der Führungsspieler zur Verfügung steht“, gab Trainer Don Jackson zu.

Zum Jahresende zog DEG-Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp eine zufriedene, aber auch kritische Bilanz, was die neue sportliche Heimat angehe. Immerhin seien die Zuschauerzahlen nach dem Umzug in den modernen Ice-Dome um fast tausend
Besucher im Schnitt gestiegen, was insbesondere an den guten Zahlen in den rheinischen Derbys liegt. Für Schmellenkamp jedoch noch nicht genug, er sieht weiteren Handlungsbedarf, um noch mehr Besucher zur DEG zu locken.

Dabei fordert er auch Verbesserungen von den Betreibern des Domes. Die Gestaltung müsse einfach attraktiver werden, fordert der Geschäftsführer. Den Geist der altehrwürdigen Brehmstraße werden die DEG-Besucher allerdings nicht mehr wieder finden, das ist allen Beteiligten klar. Ins Jahr 2007 starten die Landeshauptstädter mit dem Spiel gegen die Frankfurt Lions.

Autor: Dieter Hartmann

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