Das Bundesliga-Gespräch mit HSV-Sportchef Dietmar Beiersdorfer

26. November 2006, 10:39 Uhr

Die Talfahrt des HSV nimmt kein Ende. Wie kommt das Team endlich aus der Krise heraus?´

Die Talfahrt des HSV nimmt kein Ende. Wie kommt das Team endlich aus der Krise heraus?

Wenn das so einfach wäre, hätten wir es längst geschafft. Klar ist, dass wir auch in dieser schwierigen Situation nicht den Kopf verlieren dürfen. Wir müssen uns bemühen, die Ruhe zu bewahren und weiter zu arbeiten.

Die Mannschaft hat wie schon in der Champions League bei Arsenal auch gegen Bayern geführt und das Spiel durch eine miserable zweite Halbzeit aus der Hand gegeben. Warum?

Was wir nach der Pause gezeigt haben, war eindeutig zu wenig. Ich verstehe das auch nicht. Da kann man von außen gar nicht so viel machen. Die Spieler haben eigentlich genug Erfahrung, um in so einer Situation von sich aus eine Reaktion zu zeigen. Da muss man auch mal ohne Rücksicht auf Verluste sein Fell verteidigen.

Mangelt es einigen Spielern an der Einstellung?

Ich denke eher, dass man gesehen hat, dass wir körperlich nicht in der Lage sind, einer Mannschaft wie Bayern Paroli zu bieten.

Ist Thomas Doll damit als Trainer in Hamburg gescheitert?

Nein. Wir können die Diskussion um den Trainer in so einer Situation natürlich nicht verhindern. Wichtig ist aber nur, dass wir das Team wieder flott machen. Das geht ohne Thomas Doll nicht. Deshalb werden wir das zusammen durchziehen.

Ist ein Sieg am kommenden Samstag beim VfL Bochum für den HSV jetzt Pflicht?

Alle Spiele sind jetzt wichtig. Wir müssen aus den drei Partien bis zur Winterpause so viele Punkte wie möglich holen. Und am besten fangen wir damit in Bochum an.

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