Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin geht am Mittwoch mit Zuversicht in das Sondierungsgespräch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach dem Ärger um seine Verbalattacken gegen Schiedsrichter Lutz Wagner.

Herthas Bastürk und Gimenez fehlen gegen Aachen

21. November 2006, 14:52 Uhr

Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin geht am Mittwoch mit Zuversicht in das Sondierungsgespräch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach dem Ärger um seine Verbalattacken gegen Schiedsrichter Lutz Wagner.

Manager Dieter Hoeneß von Hertha BSC Berlin geht am Mittwoch mit Zuversicht in das Sondierungsgespräch mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach dem Ärger um seine Verbalattacken gegen Schiedsrichter Lutz Wagner. `Ich habe keine spezifischen Erwartungen. Gut ist es, dass es überhaupt zu diesem Gespräch kommt. Ich habe einige Themen, die ich ansprechen möchte´, sagte der Manager am Dienstag. Nach der 0:2-Niederlage im Bundesliga-Spiel bei Energie Cottbus am 28. Oktober hatte Hoeneß Schiedsrichter Wagner heftig kritisiert. Daraufhin hatte der Kontrollausschuss des DFB einen Antrag gestellt, der eine Geldstrafe von 15.000 Euro und drei Spielen Innenraumverbot gegen Hoeneß vorsah. Mit DFB-Schiedsrichterboss Volker Roth und dem Vorsitzenden des Schiedsgerichts, Rainer Koch, will sich Hoeneß am Mittwoch über die Vorfälle austauschen - an einem geheimen Ort.

`Es ist gut, dass wir uns nicht in Frankfurt treffen. Das gibt dem Gespräch eine andere Atmosphäre´, so Hoeneß, der sich der Wirkung seiner Worte von Cottbus bewusst ist: `Die Kritik war hart, das weiß ich.´ Mit Blick auf die Heimpartie am Samstag in der Bundesliga gegen Alemannia Aachen (15.30 Uhr/live bei arena) fordert der Manager von der Hertha-Mannschaft eine ähnliche Leistung wie beim 2: 1-Sieg am Wochenende in Dortmund: `Wir müssen zu Hause nachlegen, sonst ist der Sieg gegen Dortmund nur die Hälfte wert.´ Neben einigen angeschlagenen Spielern bereiten Stürmer Christian Gimenez (Wadenentzündung) und Spielmacher Yildiray Bastürk (Wadenbeinentzündung) Trainer Falko Götz Sorgen. `Bei beiden Spielern sieht es für Samstag sehr schlecht aus´, sagte Götz am Dienstag.

Autor:

Kommentieren