Der 1. FC Nürnberg kann in der Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen.

3:2 gegen Leverkusen! `Club´ gewinnt dank Sajenko wieder

18. November 2006, 17:24 Uhr

Der 1. FC Nürnberg kann in der Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen.

Der 1. FC Nürnberg kann in der Fußball-Bundesliga doch noch gewinnen. Der Russe Iwan Sajenko sicherte dem `Club´ mit seinem Treffer in der 85. Minute beim 3:2 (1:1) gegen Bayer Leverkusen den ersten Sieg seit zehn Spielen und den dritten in dieser Saison überhaupt. Die Leverkusener gingen am 13. Spieltag dagegen nach zuvor zwei Auwärtssiegen in Folge auf fremden Platz wieder leer aus. Zunächst hatte es im Nürnberger WM-Stadion wieder mal nach einem Unentschieden ausgesehen.

Die Franken waren vor 37.143 Zuschauern durch einen Treffer von Ahmed Madouni zunächst in Rückstand geraten (8.). Nur vier Minuten später erzielte Robert Vittek mit seinem zweiten Saisontreffer den Ausgleich (12.). In einer stürmischen zweiten Halbzeit der Gastgeber war es dann Markus Schroth, der seine Mannschaft verdient in Führung brachte (48.). Die Hoffnung auf den dritten Saisonsieg für die Auswahl von Trainer Hans Meyer dämpfte schließlich zunächst erneut Madouni, der in der 69. Minute den zu diesem Zeitpunkt überraschenden Ausgleich erzielte. Kurz vor Schluss gelang Sajenko dann doch noch die Wende. Der 1. FCN erspielte sich vor allem in den ersten 20 Minuten nach der Pause eine Vielzahl hochgarätiger Chancen, blieb jedoch zunächst erfolglos. Die Möglichkeiten hätten freilich ausgereicht, die Partie zu diesem Zeitpunkt schon zu entscheiden.

Schroth (52., 60., 66.), Jan Kristiansen (59.) und Glauber (52.) hatten den dritten Treffer der Gastgeber auf dem Fuß oder dem Kopf. Unmittelbar nach dem Seitenwechsel hatte unter anderem Sajenko nur den Pfosten getroffen (48.). Begünstigt wurde der Ausgleichstreffer der Leverkusener durch die Herausnahme des starken Glauber, der freilich am Rande eines Platzverweises stand und in der 62. Minute deshalb von Trainer Meyervom Feld genommen wurde. In der Schlussphase wirkte die Nürnberger Hintermannschaft dadurch auch nicht mehr so sicher.

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