Die Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (DFL) sehen die Zusammenarbeit mit dem zukünftigen Bundesliga-Namenssponsor Deutsche Telekom trotz des Wechsels an der Spitze des Unternehmens nicht gefährdet.

Führungswechsel bei Telekom: DFL sieht Sponsorenvertrag nicht in Gefahr

16. November 2006, 12:09 Uhr

Die Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (DFL) sehen die Zusammenarbeit mit dem zukünftigen Bundesliga-Namenssponsor Deutsche Telekom trotz des Wechsels an der Spitze des Unternehmens nicht gefährdet.

Die Verantwortlichen der Deutschen Fußball Liga (DFL) sehen die Zusammenarbeit mit dem zukünftigen Bundesliga-Namenssponsor Deutsche Telekom trotz des Wechsels an der Spitze des Unternehmens nicht gefährdet. `Wir haben es mit einem kerngesunden Unternehmen zu tun, das keine roten Zahlen schreibt. Sorgen müssen wir uns keine machen - unabhängig davon, wer an der Spitze des Unternehmens steht´, sagte Ligaverbands-Präsident Werner Hackmann der Tageszeitung Die Welt. Die DFL hatte im Sommer mit der Deutschen Telekom einen Sponsorenvertrag vereinbart. Demnach wird die Eliteklasse ab der kommenden Saison voraussichtlich als `T-Com Bundesliga´ an den Start gehen. Im Gegenzug erhalten die DFL und ihre Klubs pro Jahr geschätzte 22 Millionen Euro von dem früheren Monopolisten.

Im Bereich der Einnahmen aus dem Verkauf der TV-Rechte schließt die DFL dagegen Änderungen mittelfrstig nicht aus, die das Ende der Berichterstattung im frei empfangbaren Fernsehen am frühen Samstagabend zur Folge haben könnten. `Die Frage wird sein, was passiert, wenn ein Investor oder ein Pay-TV-Anbieter eine abgesicherte Summe anböte, die sehr deutlich über den bisher gezahlten Beträgen läge. Beim letzten Mal haben wir einen Spagat in alle Richtungen geschafft und sind den Klubs, den Sponsoren und den Fans gerecht geworden. Das streben wir zwar weiter an, aber es ist die Frage, ob das noch einmal klappt´, erklärte DFL-Geschäftsführer Christian Seifert in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Seit Beginn der laufenden Spielzeit erhalten die 36 Erst- und Zweitligisten insgesamt 420 Millionen Euro pro Saison aus dem Verkauf der TV-Rechte. Die aktuellen Fernsehverträge laufen bis zum Jahr 2009.

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