Präsident Gerd Rehberg vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat sich gegen eine Trainerdiskussion und eine Verpflichtung von Christoph Daum bei den Königsblauen ausgesprochen.

Schalke-Präsident gegen Daum und für Slomka

15. November 2006, 09:55 Uhr

Präsident Gerd Rehberg vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat sich gegen eine Trainerdiskussion und eine Verpflichtung von Christoph Daum bei den Königsblauen ausgesprochen.

Präsident Gerd Rehberg vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat sich gegen eine Trainerdiskussion und eine Verpflichtung von Christoph Daum bei den Königsblauen ausgesprochen. `Vor Jahren hat man ihn in Deutschland zum Teufel gejagt, nun wird er gefeiert wie der Messias. Auch ein Daum könnte uns keinen Titel garantieren´, sagte der 70 Jahre alte Vorstandsvorsitzende des Traditionsklubs der Recklinghäuser Zeitung. Rehberg gab zu, dass er froh gewesen wäre, wenn der von vielen Schalker Fans ins Gespräch gebrachte Daum beim Zweitligisten 1. FC Köln zugesagt hätte: `Dann würde dieses Gespenst nicht mehr auf Schalke herumspuken´. Gleichzeitig sprach sich Rehberg für den aktuellen Schalker Coach Mirko Slomka aus: `Ich weiß auch nicht, was man Slomka konkret vorwirft. Nach meiner Meinung, und da sind wir uns im Vorstand einig, macht er einen guten Job. Nur für viele Beobachter im Schalker Umfeld passt er halt nicht ins Schema.´ Verständnis zeigte der ehemalige Steiger der Zeche Westerholt für den Presseboykott der Schalker Profis, meinte aber: `Ein Dauerzustand darf und wird das nicht sein.´

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