Zwei Comebacks stehen in diesen Tagen beim EV Duisburg an und ließen das Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers, das mit 1:4 verloren wurde, am Freitag in den Hintergrund treten. Sergej Sawadowskij und Levente Szuper werden spätestens am kommenden Freitag gemeinsam auf dem Spielberichtsbogen stehen.

Füchse Duisburg - Nürnberg Ice Tigers 1:4

Comeback von Szuper und Sawadowskij

mt
04. Februar 2007, 00:23 Uhr

Zwei Comebacks stehen in diesen Tagen beim EV Duisburg an und ließen das Spiel gegen die Nürnberg Ice Tigers, das mit 1:4 verloren wurde, am Freitag in den Hintergrund treten. Sergej Sawadowskij und Levente Szuper werden spätestens am kommenden Freitag gemeinsam auf dem Spielberichtsbogen stehen.

Verteidiger Sawadowskij trug vor dem Saisonstart beim Turnier in Dresden bereits das Füchse-Trikot. Damals hatten sich die Duisburger noch gegen eine Verpflichtung entschieden. Nun bekommt er einen Vertrag bis zum Ende der Saison 2007/08. „Wir brauchten einfach einen weiteren Verteidiger. Und für Sergej ist diese Saison so etwas wie ein Try-out. Er kann uns im Ligenbetrieb beweisen, was er kann“, erläuterte Füchse-Boss Ralf Pape. In dieser Saison spielte er bislang für den russischen Zweitligisten Mechel Tscheljabinsk.

Verteidiger sind im Moment bei den Füchsen Mangelware. Richard Seeley war am Freitag gesperrt, Alexander Engel verletzt. Mindestens eine Woche fehlt nun auch noch Jean-Francois Fortin aufgrund einer Verletzung an den Adduktoren. Levente Szuper rückte beim Spiel gegen Nürnberg als zweiter Goalie in den Kader. Der ungarische Nationaltorwart hatte Anfang Dezember erhebliche Probleme im Lendenwirbelbereich, die seine Spielfähigkeit beeinträchtigten. Nun meldete er sich nach absolviertem Aufbautraining und umfassenden Untersuchungen wieder zurück.

Das Spiel gegen die Ice Tigers entwickelte sich schnell zu einer einseitigen Angelegenheit. Nach 18 Sekunden führten die Gäste bereits mit 1:0 und keine zwei Minuten später fiel schon der zweite Treffer. Die Ice Tigers verwalteten danach ihren Vorsprung und ließen sich auch durch den Treffer von Rudolf Huna - nach torlosen 169 Minuten und fünf Sekunden endlich wieder ein Tor für die Füchse – nicht aus der Ruhe bringen. Am Rande der Partie gab Ralf Pape noch einen Einblick in die Planungen für die neue Spielzeit: „Wenn die Umbauarbeiten – neue Bande, Beleuchtung und Entfeuchtungsanlage – rechtzeitig Ende Juni fertiggestellt sind, wollen wir ab Juli ein Trainingslager durchführen.

Wir werden keinen ausländischen Spieler verpflichten, den wir nicht gesehen haben“, stellt Pape noch einmal klar, was an der Wedau die wichtigste Lehre aus der Personalplanung für die laufende Saison ist.

Autor: mt

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