0:0 gegen Aachen! BVB mit viertem Heim-Remis in Folge

07. November 2006, 21:56 Uhr

Borussia Dortmund kann vor heimischer Kulisse nicht mehr gewinnen und lässt weiter wertvolle Punkte liegen.

Borussia Dortmund kann vor heimischer Kulisse nicht mehr gewinnen und lässt weiter wertvolle Punkte liegen. Das Team von Trainer Bert van Marwijk kam nicht über ein 0:0 gegen den zuletzt schwachen Aufsteiger Alemmania Aachen hinaus und spielte zum vierten Mal in Folge zu Hause nur Unentschieden. Den einzigen Heimerfolg verbuchte der BVB am 4. Spieltag mit dem 1:0 gegen den Hamburger SV. Für die Alemannia war es hingegen nach drei deftigen Pleiten in Folge mit elf Gegentoren ein kleines Erfolgserlebnis. Für die defensiv eingestellten Gäste wäre vor 67.500 Zuschauern, dem zweitschlechtesten Besuch der laufenden Saison nach der Begegnung gegen Hannover (66.100), mehr drin gewesen, wenn Mittelfeldspieler Cristian Fiel in der 70. Minute die Nerven behalten hätte und freistehend den Ball an BVB-Keeper Weidenfeller vorbeigebracht hätte.
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Fiel kam neben Thomas Stehle, gegenüber dem jüngsten 2:4 gegen den VfB Stuttgart neu in die Aachener Anfangsformation, dafür mussten Laurentiu Reghecampf und Sergio Pinto weichen. Vor der Begegnung hatte Alemannia Trainer Michael Frontzeck schon Nationalspieler Jan Schlaudraff wegen Formschwäche komplett aus dem Kader gestrichen, der Stürmer sah sich das Spiel von der Tribüne aus an. Während Aachen mit zwei defensiven Mittelfeldspieler vor der eigenen Abwehrkette und nur einer Sturmspitze in Person von Marius Ebbers agierte, lies van Marwijk, wie zuletzt beim 1:1 in Nürnberg mit drei Stürmern spielen. Doch Nelson Valdez, Alexander Frei und der polnische Nationalspieler Ebi Smolarek konnten sich nur allzu selten durchsetzen. Am agilsten noch Schweizer Nationalspieler Frei, der sich einige Möglichketien erarbeitete.

So scheiterte er in der 19. Minute mit einem Distanzschuss an Aachens Torhüter Kristian Nicht und fand auch in der 34. Minute seinen Meister in Gästekeeper, als er freistehend die wohl größte Möglichkeit der Gastgeber vergab. Ansonsten war das Dortmunder Spiel über weite Strecken Stückwerk und von großer Einfallslosigkeit geprägt. In der 2. Halbzeit erarbeiteten sich die Hausherren zwar zahlreiche Standardsituationen in Form von Eckbällen und Freistößen, doch dabei kam nichts heraus.

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