Torhüter Frank Rost vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat vor der Partie gegen Rekordmeister Bayern München für den angekündigten Fan-Protest Verständnis gezeigt.

Schalke-Keeper versteht Fan-Protest

04. November 2006, 12:33 Uhr

Torhüter Frank Rost vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat vor der Partie gegen Rekordmeister Bayern München für den angekündigten Fan-Protest Verständnis gezeigt.

Torhüter Frank Rost vom Fußball-Bundesligisten Schalke 04 hat vor der Partie gegen Rekordmeister Bayern München für den angekündigten Fan-Protest Verständnis gezeigt. `Ich kenne das Protestschreiben. Darin werden Werte vertreten, die ich persönlich auch unterschreiben würde´, sagte Rost in einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt: `Die Fans wollen nicht, dass wir Spieler uns ausschließlich über den Erfolg definieren, sondern über Grundwerte, die unabhängig von Sieg oder Niederlage sind.´ Die Anhänger der Königsblauen haben für das Spitzenspiel angekündigt, in Anlehnung an das Gründungsjahr des Vereins 19:04 Minuten zu schweigen, um ihre Sprachlosigkeit wegen der mangelnden Einstellung der Mannschaft zum Ausdruck zu bringen.
Nach Auffassung von Rost reicht ergebnisorientiertes Denken, das in der Bundesliga vorherrsche, bei Schalke nicht aus. `Die Fans wollen, dass wir Profis uns bewusst machen: Wir sind Schalker. Und deshalb sollten Leidenschaft, Emotionalität und Einsatz vor dem Erfolg stehen´, sagte der 32-Jährige. Zudem bezeichnete er es als `Aufgabe der nächsten Wochen´, die Ursachen für die von Trainer Mirko Slomka ausgemachte Verunsicherung im Team aufzuspüren und zu beseitigen. `Verunsicherung ist Symptom. Das ist wie bei einer Krankheit. Man kann Symptome sehen, aber die Ursache liegt im Verborgenen´, erklärte Rost und forderte, `intern auch etwas Kritisches´ sagen zu können. Die Zukunft Slomkas vom Ausgang des Spiels abhängig zu machen, `wäre zu einfach´, sagte Rost weiter.

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