Nordrhein: ETB – K.O. in letzter Sekunde

Köln nun Spitzenreiter

ak
15. August 2006, 12:22 Uhr

Nur vier Tage nach dem bitteren 1:2 gegen den VfB Speldorf musste der ETB am Sonntag nun auch die erste Heimspielniederlage einstecken. Dabei sah es lange nach einer Punkteteilung am Uhlenkrug aus: Der 2:1 Siegtreffer für die Kölner U-23 fiel erst in der Nachspielzeit.[i]Ein Ortstermin.[/i]

Dabei hatte alles so gut für die Schwarz-Weißen begonnen. Bereits in der 9. Spielminute fasste sich Björn Grallert ein Herz und setzte nach einer schönen Einzelaktion einen strammen Schuss zum 1:0 für die Gastgeber in die Maschen. In der Folge erspielten sich beide Teams einige gute Torchancen, allein im Abschluss war noch deutlich Luft nach oben.

Besonders hervor tat sich hierbei der Kölner Christian Schlösser, der das Kunststück fertig brachte, den Ball aus kürzester Distanz über das leere Tor zu setzen. Auf der Gegenseite traf Goalgetter Sascha Wolf in der 30. Minute nur den Querbalken. Die Offensivkräfte profitierten in dieser Phase von mitunter haarsträubenden Abwehrschnitzern, die sich jedoch nicht in Treffern niederschlugen - so dass es mit dem 1:0 in die Kabinen ging.

Dort schien jedenfalls Gästecoach Christoph John die passenden Worte gefunden zu haben: Die Domstädter traten in Habzeit zwei von Beginn an wesentlich präsenter auf und allein Keeper Marcel Johns verhinderte den zu diesem Zeitpunkt verdienten Ausgleich. Besonders Moritz Hartmann tat sich bei den Gästen mit einigen gefährlichen Aktionen hervor. In der 55. Minute waren allerdings plötzlich wieder die Essener am Drücker: Yusuf Kaba setzte das Spielgerät nach einem Konter nur knapp am linken Pfosten vorbei.

Das Spiel entwickelte sich bei widrigen äußeren Umständen zu einem offenen Schlagabtausch. Nur eine Minute später nutzte Moritz Hartmann eine der vielen Chancen zum Ausgleich. Nicht unverdient, hatten die Geißböcke doch in der zweiten Halbzeit ein klares Chancenplus zu verzeichnen. Eine hundertprozentige Gelegenheit blieb dem ETB versagt: in der 76. Minute wurde Sascha Wolf elfmeterwürdig gefoult, der Pfiff des Unparteiischen Frank Meiwes aus Rheda-Wiedenbrück blieb jedoch aus.

Der ETB mobilisierte in der Schlussphase noch mal alle Kräfte: vor allem Sascha Wolf hatte in der 79. Minute das 2:1 auf dem Kopf. Doch es bleibt das Geheimnis von FC-Keeper Kessler, wie er die Fingerspitzen noch an den Ball brachte. Christoph John sollte die Aktion seines Schützlings später jedenfalls zurecht als „Big Point“ einordnen.Auf Seite 2:Das Fazit und die Aufstellungen

Autor: ak

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