Das war‘s dann! Nach der 1:2 (0:1)-Pleite beim SV Straelen sind die Träume vom Aufstieg für TuRU Düsseldorf vorbei. Nur noch Platz zwei ist drin.

Straelen - TuRU 2:1

Aus der Traum vom Aufstieg

Christian Krumm
16. Mai 2010, 19:48 Uhr

Das war‘s dann! Nach der 1:2 (0:1)-Pleite beim SV Straelen sind die Träume vom Aufstieg für TuRU Düsseldorf vorbei. Nur noch Platz zwei ist drin.

„Es war ein Spiel, das perfekt in die letzten Wochen passte. Wir haben die ganze Zeit versucht, nach vorne zu spielen, aber uns fehlte einfach das berühmte Quäntchen“, erklärte Trainer Frank Zilles. „Wir hatten schon in den ersten zehn Minuten zwei gute Möglichkeiten durch Michael Rentmeister und Miguel Lopez-Torres, doch konnten sie nicht nutzen.“
[infobox-left]Straelen: Gbur - Ernst, Clarke, Linssen, Thönes (84. Türköz) - Ger, Rode (65. Poth), Kämpken, Brouwers - Oploh, Ingenlath.
Düsseldorf: Homann, Weiß, Willems, Bork - Kizilarslan, Schweers (58. Jovic), Rey-Alonso, Duran (34. Intven) - Lopez-Torres, Rentmeister.
Schiedsrichter: Christian Erbs.
Tore: 1:0 Clarke (29.), 1:1 Jovic (68.), 2:1 Clarke (71.).
Zuschauer: 150.
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Stattdessen fiel der erste Treffer des Tages auf der anderen Seite: Sebastian Clarke brachte die Gastgeber in Führung (29.). „Mit dem zweiten Schuss auf unser Tor geht Straelen in Führung“, ärgerte sich Zilles. „So lief es in den vergangenen Spielen so häufig. Wir haben auf einen kopakt stehenden Gegner nicht die richtigen Antworten gefunden.“

Zwischenzeitlich gelang dem eingewechselten Aleksandar Jovic noch der Ausgleich (68.). „Da dachten wir, dass wir dem taumelnden Gegner den Zahn gezogen hätten, doch nur drei Minuten später geraten wir erneut in Rückstand“, erklärte Zilles. Erneut war Sebastian Clarke erfolgreich, mit einer Bogenlampe konnte er den zu weit vor seinem Kasten stehenden TuRU-Keeper Dennis Prostka überwinden. Zilles: „Danach fehlte uns die Hoffnung, noch etwas erreichen zu können.“ Somit verabschiedeten sich die Düsseldorfer aus dem Rennen um die Meisterschaft. „Wir haben vor dieser Saison eine komplett neue Mannschaft gebaut, die ein gutes Gesicht gezeigt hat“, hielt sich die Enttäuschung von Zilles in Grenzen. „Wir hatten sicherlich auch ein wenig Pech, dass uns zum Schluss wichtige Leute ausgefallen sind. Um nur drei Namen zu nennen: Daniel Rey-Alonso, Marc Sesterhenn und Miguel Lopez-Torres.“ Nun geht es am letzten Spieltag nur noch um die „Goldene Ananas.“ Zilles: „Wir haben zwar den besseren, aber leider nicht den erfolgreichen Fußball gespielt.“

Autor: Christian Krumm

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