Von Torjägern, über Scorer bis zu TV-Quoten: Auch für die Freunde der klaren Fakten hat die Handball-Weltmeisterschaft einiges zu bieten.

WM 2007: Die Statistiken

Von Torjägern und TV-Quoten

(sid)
03. Februar 2007, 16:35 Uhr

Von Torjägern, über Scorer bis zu TV-Quoten: Auch für die Freunde der klaren Fakten hat die Handball-Weltmeisterschaft einiges zu bieten.

Torjäger

Der Isländer Gudjon Valur Sigurdsson hat bei der Handball-WM nach 88 von 92 Spielen die Führung in der Torjägerliste übernommen. Der Linksaußen des deutschen Rekordmeisters VfL Gummersbach hat 58 Treffer auf seinem Konto und liegt vor dem Tschechen Filip Jicha (57) vom TBV Lemgo und dem Russen Eduard Kokscharow (55). Bester deutscher Werfer ist der Hamburger Pascal Hens mit 41 Toren auf Rang 15. - Die Übersicht: 1. Gudjon Valur Sigurdsson (Island) 58 Tore/1 Siebenm. 2. Filip Jicha (Tschechien) 57/9 3. Eduard Kokscharow (Russland) 55/22 4. Karol Bielecki (Polen) 53/0 5. Angutimmarik Kreutzmann (Grönland) 49/8 6. Cho Chi-Hyo (Südkorea) 48/13 Snorri Gudjonsson 48/16 ... 15. Pascal Hens (Hamburg) 41/0 ... 21. Florian Kehrmann (Lemgo) 39/0

Scorerwertung

Der Isländer Olafur Stefansson führt bei der Handball-WM vor den abschließenden vier Spielen die Scorerwertung an. Der Rückraumspieler brachte es in neun Begegnungen auf 91 Punkte (45 Tore/46 Vorlagen). Platz zwei belegen der Kroate Ivano Balic und der Tscheche Filip Jicha mit jeweils 84 Zählern. Balic erzielte 45 Treffer und steuerte 39 Vorlagen bei, der Lemgoer Jicha kam bei 57 Toren auf 27 Assists. Bester deutscher Spieler ist der Hamburger Pascal Hens mit 58 Punkten (41/17) auf Platz 14.

TV-Quoten

Der Halbfinal-Krimi der deutschen Mannschaft gegen Europameister Frankreich hat für einen Quotenrekord beim Handball gesorgt. Im Schnitt verfolgten 10,64 Millionen Zuschauer im ZDF den 32:31-Erfolg nach zwei Verlängerungen für das Team von Bundestrainer Heiner Brand. Das entsprach einem Marktanteil von 41,3 Prozent. In der Spitze sahen 15,34 Millionen die Begegnung. Das ist die höchste jemals gemessene Quote für ein im Fernsehen live übertragenes Handballspiel.

"Die bis zu fünfzehn Millionen im Halbfinale bescheren dem deutschen Handballsport jetzt einen Popularitätsschub, den viele nicht für möglich gehalten haben. Jetzt bleibt abzuwarten, ob diese Euphorie für Handball auch im sportlichen Alltag Bestand hat", sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz. Schon das Viertelfinale gegen Titelverteidiger Spanien hatte 8,23 Millionen Zuschauer (35,0 Prozent Marktanteil) vor die TV-Geräte gelockt. Das Endspiel am Sonntag (16.30 Uhr) wird in der ARD übertragen, während das DSF das Spiel um Platz drei zwischen Frankreich und Dänemark um 14 Uhr zeigen wird.

Autor: (sid)

Kommentieren