Speldorf blieb auch im Nachholspiel in Hamm ohne Niederlage. Mit dem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg trieb die Truppe von Coach Peter Hamm in Richtung Westfalenliga.

Hamm - Speldorf 0:1

Wortmann hat Planungssicherheit

Christian Müller
05. Mai 2010, 21:32 Uhr

Speldorf blieb auch im Nachholspiel in Hamm ohne Niederlage. Mit dem 1:0 (0:0)-Auswärtssieg trieb die Truppe von Coach Peter Hamm in Richtung Westfalenliga.

Ich bin überglücklich, dass wir gewonnen haben“, strahlte VfB-Manager Ingo Pickenäcker. Doch mit Anpfiff war zu spüren, dass beide Mannschaften nicht ins offene Messer laufen wollten. Es entwickelte sich eine zähe Partie. Ein erster Warnschuss für die Gäste wurde von Tansu Tokmak abgegeben, strich jedoch knapp über das Hammer Gehäuse. Magnus Gunnarsson stocherte mit der ersten Gelegenheit für die Rothosen eine Flanke von links knapp über den Kasten der Speldorfer (17.).
[infobox-left]Hammer SpVg.: Nowak (62. Niebuhr) – Aktas, Thiele, Krug, Kaminski (80. Chouliaros) – Lanzendörfer, Kraus (46. Kücük), Hoffmann, Fiore – Dyballa, Gunnarsson
VfB Speldorf: Gunkel – Synowiec, Flöth, Stankiewicz, Corvers – Tokmak, Elidrissi, Scheelen, Cakiroglu – Pütters (86. Lippa), Hinz (62. Mutluer)
SR: Darius Kudela (Leverkusen). Tor: 0:1 Pütters (61.). Zuschauer: 300.[/infobox]
Insgesamt war die abstiegsgefährdete SpVg vielleicht einen Tick torgefährlicher. Ins Tor traf jedoch der VfB, allerdings wurde der Kopfballtreffer von Kevin Corvers (38.) nicht anerkannt. Und so ging es torlos in die Kabine und Hamms Sportlicher Leiter Manfred Balcercak bemerkte: „Wir hätten aggressiver und offensiver sein müssen. Denn ein Punkt hätte uns ja auch nichts gebracht.“

Doch selbst aus einem Remis wurde nichts. Die Grün-Weißen sorgten erst einmal dafür, die Hammer nun Planungssicherheit für die Westfalenliga haben. In der 61. Minute leistete sich HSV-Keeper Dominique Nowak einen folgenschweren Aussetzer, als er VfB-Angreifer Thomas Pütters das Leder zum Führungstreffer auflegte. Die Wortmann-Elf betrieb in der Folge hohen Aufwand, doch es sprang nichts dabei heraus. Balcerzak: „Das war zu wenig.“

Autor: Christian Müller

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