Hannover 96 bleibt unter seinem neuen Trainer
Dieter Hecking weiterhin ungeschlagen.

BVB: Smolarek-Doppelschlag reicht nicht

29. September 2006, 22:35 Uhr

Hannover 96 bleibt unter seinem neuen Trainer
Dieter Hecking weiterhin ungeschlagen.

Bei Borussia Dortmund erkämpften sich die Niedersachsen im dritten Spiel unter der Regie
des ehemaligen Aacheners ein hochverdientes 2:2 (0:1), während die
Westfalen angesichts einer zweimaligen Führung durch Ebi Smolarek
(5. und 76.) wieder einmal zwei Punkte verschenkten und nach den
Gegentreffern durch Vahid Hashemian (74.) sowie Szabolcs Huszti (78.
) den Anschluss an höhere Tabellenregionen verpassten.
Hannover setzte seinen Aufwärtstrend unter seinem neuen Coach
weiter fort. Dortmund dagegen tritt auf der Suche nach der besten
Formation und Form weiterhin auf der Stelle. Sogar Pfiffe der 66.
100 Zuschauer begleiteten nach dem Wechsel phasenweise das
unansehnliche Spiel der Gastgeber.
Dabei erwischten die Borussen einen Start nach Maß, als
Smolarek nach einem Pfostenschuss von Florian Kringe den Ball zur
Dortmunder Führung über die Linie schob. In der Folge versäumten es
der Südafrikaner Steven Pienaar sowie Alexander Frei jedoch, den
Vorsprung auszubauen, bevor erneut Pienaar aus der Distanz nur den
Pfosten traf. Allerdings resultierten die Chancen aus Kontern, da
die Niedersachsen ihr Spiel vor dem Wechsel zunehmend in die
Dortmunder Hälfte verlagerten.
Es blieb unverständlich, warum die Dortmunder nicht
nachsetzten, um frühzeitig eine komfortablere Führung
herauszuschießen. Stattdessen schien der Treffer die Niedersachsen
zu beflügeln. Doch die 96-Fans mussten bis zur 54. Minute warten,
ehe Thomas Brdaric zweimal völlig freistehend den Ausgleichtreffer
zunächst noch vergab. Der eingewechselte Hashemian nutzte
schließlich eine Unkonzentriertheit der BVB-Abwehr zum verdienten
Ausgleich. Doch trotz der erneuten Führung durch Smolarek fehlte es
dem BVB an der nötigen Souveränität und Ruhe im Spielaufbau, um die
Führung über die Zeit zu bringen. Folgerichtig kam Hannover durch
den Ungarn Huszti zum erneuten Gleichstand.
Bei den Dortmundern vermochten allenfalls Pienaar sowie
Abwehrspieler Markus Brzenska zu gefallen. Die aufopfernd
kämpfenden Gäste hatten in Jiri Stajner sowie Torschütze Huszti
ihre herausragenden Akteure.

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