DFB-Präsident Theo Zwanziger erhält von Fußball-Bundesligist Alemannia Aachen eine Liste mit allen Einträgen auf der vereinseigenen Website, die sich gegen Rassismus wenden.

DFB-Boss erhält Website-Einträge gegen Rassismus

27. September 2006, 14:09 Uhr

DFB-Präsident Theo Zwanziger erhält von Fußball-Bundesligist Alemannia Aachen eine Liste mit allen Einträgen auf der vereinseigenen Website, die sich gegen Rassismus wenden.

DFB-Präsident Theo Zwanziger erhält von Fußball-Bundesligist Alemannia Aachen eine Liste mit allen Einträgen auf der vereinseigenen Website, die sich gegen Rassismus wenden. Der Aufsteiger will die Liste nach dem Spiel gegen den VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/live bei arena) Zwanziger zur Verfügung stellen. `Herr Zwanziger hat von den Vereinen größeres Engagement gegen Rassismus eingefordert und sich zum laufenden Verfahren ausführlich geäußert. Die Stimmen unserer Fans sind das richtige Signal in dieser Angelegenheit´, sagte Alemannia-Geschäftsführer Bernd Maas am Mittwoch. Die Aktion `Rassismus hat bei uns keinen Platz´ wird bis zum Bochum-Heimspiel ausgeweitet.

Am Mittwoch sollte die Beteiligung auf der Website www.alemannia-aachen.de/antirassismus die Marke von 4000 überschreiten. Im Punktspiel zwischen Aachen und Borussia Mönchengladbach (4: 2) am 16. September 2006 hatten zunächst Alemannia-Anhänger Borussias brasilianischer Stürmer Kahe mit fremdenfeindlichen Sprechchören beleidigt. Im Gegenzug wurde auch Aachens Verteidiger Moses Sichone aus Sambia von Gladbacher Fans mit Schmährufen bedacht. Der DFB-Kontrollausschuss hatte am Freitag vergangenen Woche gegen Aachen und den Ligakonkurrenten Mönchengladbach Anklage wegen unsportlichen Verhaltens erhoben. Demnach soll Aachen 75.000 Euro Strafe zahlen, Gladbach soll mit 25.000 Euro zur Kasse gebeten werden.

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