Schalke - Allah statt "Asa"

hb
24. September 2006, 14:33 Uhr

Früh aufstehen hieß es für Halil und Hamit Altintop am heutigen Sonntag. Um 5.12 Uhr begann für die gläubigen Moslems der Fastenmonat Ramadan.

Früh aufstehen hieß es für Halil und Hamit Altintop am heutigen Sonntag. Um 5.12 Uhr begann für die gläubigen Moslems der Fastenmonat Ramadan, der die Aufnahme von Speisen und Getränken nur vor und nach Sonnenuntergang zulässt. "Die Fastenzeit ist für mich sehr wichtig. Wenn ich einen freien Tag habe, dann halte ich mich auch daran", bemerkt Halil, dass er die strengen Regeln allerdings nicht ständig befolgen wird. "Als Leistungssportler müssen wir eine ausgewogene Ernährung haben und genügend Flüssigkeit zu uns nehmen", will der Stürmer einen Mittelweg zwischen religiös motiviertem Verzicht und -professionellem Körper-Bewusstsein finden.

Dabei kommt ihm auch gelegen, dass wegen des heutigen Trainings der geplante Disko-Besuch mit Gerald Asamoah verschoben werden musste. "Wir werden bei Gelegenheit sicher mal einen Wein trinken gehen, aber das hat ja Zeit", meint Halil, sich erst nach dem Ramadan und bei weniger Spiel-Terminen wieder vergnügen zu können. "Jeder hat auf dem Platz gesehen, dass das Thema vom Tisch ist. Asa und ich haben uns schon die ganze Zeit gut verstanden, wir haben auch öfters schon mal etwas unternommen", winkt Halil ab.

"Wir sind auf einem sehr guten Weg und daher meine ich, dass wir unsere Ziele erreichen können, wenn wir so weiter spielen", steht für den ehrgeizigen Torjäger, der momentan an einer Ladehemmung leidet, der Erfolg mit Schalke total im Vordergrund.

Autor: hb

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