Westfalia Rhynern ist weiter Tabellenführer der Westfalenliga 1. Durch einen furiosen 4:2 (2:0)-Sieg über den SV Emsdetten konnte sich Rhynern weiter absetzen.

Rhynern - Emsdetten 4:2

Traufetter trifft dreifach

Steffie Zwaagstra
02. Mai 2010, 18:19 Uhr

Westfalia Rhynern ist weiter Tabellenführer der Westfalenliga 1. Durch einen furiosen 4:2 (2:0)-Sieg über den SV Emsdetten konnte sich Rhynern weiter absetzen.

Schon in der ersten Halbzeit zeigte die Westfalia, wer der Herr im Hause war. Das Team von Trainer Michael Lusch war gegen die schwachen Emsdetter klar überlegen, die Partie spielte sich fast komplett in der Hälfte des Gegners ab. Die logische Konsequenz: die ersten beiden Tore durch Björn Mehnert (25.) und Björn Traufetter (27.). Besonders bitter für den Gast aus Emsdetten: nach dem 1:0 verletzte sich Torwart Christoph Tepe und musste mit Verdacht auf Schlüsselbeinbruch ausgewechselt werden.
[infobox-left]Rhynern: Wegner - Schmidt, Mehnert, Kaleoglu, Jonca - Gehrmann (91. , Fehlberg), Dej, Naßhan, Schiller (24. Akama-Eseme), Neumann - Traufetter (83. Buschening)
Emsdetten: Tepe (26. Schäpermeier) - Paton, Vehoff, Scholtz, Günner (76. Cingöz) - Welke, Nowitzki, Fromme, Urland (54. Roth) - Kockmann, Wichtrup
Schiedsrichter: Philip Roedig (Münster)
Tore: 1:0 Mehnert (25.), 2:0 Traufetter (27., FE), 3:0 Traufetter (57.), 3:1 Paton (67.), 3:2 Nowitzki (78.), 4:2 Traufetter (78.)
Zuschauer: 300[/infobox]
Auch nach der Pause nutzte Rhynern die Schwachstellen des Gegners. Nach einem Konter netzte Traufetter zum zweiten Mal ein (57.). Doch dann kam Emsdetten noch einmal ins Spiel zurück. In der 67. traf Robin Paton zum 3:1 und in der 78. Minute kamen die Emsdetter durch Alexander Nowitzki sogar noch zum Anschlusstreffer. „Wir haben uns nach dem 3:0 zu sicher gefühlt und den Gegner kommen lassen“, stellte Lusch nach dem Abpfiff etwas frustriert fest. „Das müssen wir in Zukunft verbessern.“

Doch noch in der selben Minute gelang es erneut Traufetter, wieder nach einem Konter, den Ball zum 4:2 Endstand über die Linie zu bringen.

„Ich bin hochzufrieden mit der Leistung“, bilanzierte Lusch. „Wir haben wahre Spielfreude gezeigt und das Spiel verdient gewonnen.“

Autor: Steffie Zwaagstra

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