Der ESC Rellinghausen und die Spielvereinigung Heiligenhaus haben einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst und müssen weiter zittern.

Rellingh. - Heiligenh. 0:0

Kellerkindern misslingt Befreiungsschlag

Julian Jakubiak
25. April 2010, 21:24 Uhr

Der ESC Rellinghausen und die Spielvereinigung Heiligenhaus haben einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf verpasst und müssen weiter zittern.

Ein taktisch geprägtes Spiel, in dem beide Mannschaften sehr konzentriert agierten. So könnte man das 0:0 im Kellerduell zwischen dem ESC Rellinghausen und der SSVg Heiligenhaus positiv umschreiben. Fußballinteressierte Zuschauer hingegen würden es wohl eher als „langweilig“ bezeichnen. „Beide Mannschaften wussten, wer bei diesem Wetter den ersten Fehler macht, hat schlechte Karten“, bemühte sich Rellinghausens Trainer Lars Krüger um eine Erklärung.

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Erst nach 68 Minuten gab es die erste echte Torchance. Die hatte es aber dafür richtig in sich: Nach einer scharfen Hereingabe wollte ESC-Spieler Julian Engelmeyer den Ball per Grätsche ins leerstehende Tor befördern - doch der Ball landete über dem Kasten. Auf der anderen Seite hatte Rene Hildebrand die größte Gelegenheit zur Führung, doch sein Gewaltschuss aus 25 Metern ging ebenfalls drüber (85.).
[infobox-right]Rellinghausen: Walter - Krolik, Knieper, Kantert, Trißler - Schmidt, Örnek, Vladi, Allouche (77.Köhler) - Engelmeyer (86.Pleimes), Kekec.
Heiligenhaus: Hecimovic - E.Dogru, Jung, Göksu, Kawohl - Schäfer (46.O.Dogru), Kepper, Georg, Cebula (72.Orhan) - Lange (79.Röser), Hildebrand.
SR: Maximilian Fischedick - ZS: 70.[/infobox]

Heiligenhaus‘ sportlicher Verantwortlicher und Stand-By-Spieler Mesut Güngör war mit dem Punktgewinn zufrieden: „Wir hatten uns viel vorgenommen, doch auf diesem Hartplatz kann man keine spielerischen Wunder verlangen. Wir haben aber die Zweikämpfe aufgenommen und Moral bewiesen.“ Auch sein Gegenüber Lars Krüger konnte mit dem Ergebnis leben: „Wir hatten zwar ein leichtes Chancenplus zu verzeichnen, doch als es Mitte der zweiten Halbzeit noch 0:0 stand, wollten wir auf Nummer sicher gehen und wenigstens den Punkt mitnehmen.“

Auf Seite 2: Die Stimmen der Akteure.

Autor: Julian Jakubiak

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