Zum Auftakt der 32. Spieltages in der 2. Bundesliga kann Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern den Aufstieg ins Oberhaus mit einem Sieg bereits perfekt machen.

Gegen Hansa Rostock

"Roten Teufeln" winkt das Oberhaus

sid
23. April 2010, 08:56 Uhr

Zum Auftakt der 32. Spieltages in der 2. Bundesliga kann Spitzenreiter 1. FC Kaiserslautern den Aufstieg ins Oberhaus mit einem Sieg bereits perfekt machen.

Die "Roten Teufel" empfangen vor ausverkauftem Haus Hansa Rostock. Verfolger St. Pauli will mit einem Sieg gegen die abstiegsbedrohte TuS aus Koblenz den zweiten Tabellenplatz festigen. Abgerundet wird der Freitag mit dem Duell Karlsruher SC gegen Rot Weiss Ahlen (alle 18 Uhr, live bei Sky und Liga total).

Nach dem Abstieg im Jahr 2006 könnte Kaiserslautern bereits für die Bundesliga planen, denn Gegner Rostock fuhr in der laufenden Saison auf fremden Platz bisher nur neun Punkte ein. Die Pfälzer hingegen sind auf dem heimischen Betzenberg eine Macht (nur eine Niederlage) und laufen mit dem 2:1-Erfolg gegen Bielefeld im Rücken auf. Dank der erhöhten Kapazität des Fritz-Walter-Stadions konnten sich 50.000 Fans Eintrittskarten sichern. Sie wollen Zeuge sein, wenn der viermalige deutsche Meister die schmachvolle Leidenszeit in der 2. Liga beendet.

Trainer Marco Kurz richtet dennoch warnende Worte an seine Spieler: "Rostock spielt um die Existenz und wird alles in die Waagschale werfen, um zu punkten. Wir werden uns in jedem Fall nicht auf den bisherigen Leistungen ausruhen."

Allerdings muss die "Hansa-Kogge" im Saisonendspurt auf Kapitän Martin Retov verzichten, der wegen einer Roten Karte gesperrt ist. Ein schlechtes Omen könnte ebenfalls sein, dass die Rostocker wegen des Flugverbots die 800 Kilometer lange Reise mit dem Bus absolvieren mussten.

Unter ähnlichen Vorzeichen steht auch die Partie FC St. Pauli gegen TuS Koblenz. Der Tabellenzweite schnuppert an der Bundesliga, während Koblenz ums nackte Überleben kämpft. Nur ein Sieg würde der TuS noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen und den Kontakt zum rettenden Ufer aufrecht erhalten. Den Hamburgern ist bei einem "Dreier" der Relegationsplatz nicht mehr zu nehmen. Doch den Atem der Konkurrenz spürt man im Nacken. Die letzten drei Spiele am heimischen Millerntor wurden allesamt gewonnen und sollten dem Team von Trainer Holger Stanislawski genügend Selbstvertrauen geben.

Zu einem echten Kellerduell empfängt der KSC die bereits abgestiegenen Ahlener. Der Tabellenletzte will den Gang in die 3. Liga mit erhobenem Haupt antreten und den eigenen Fans in den letzten drei Spielen noch einige Punkte bescheren. Karlsruhe hingegen kann mit einem Sieg den Klassenerhalt perfekt machen und das Abstiegsgespenst aus dem Wildparkstadion endgültig vertreiben.

Autor: sid

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