Der 30. Spieltag lief komplett gegen den BVB - nicht zuletzt wegen der 0:1-Pleite in Mainz. Nuri Sahin hat dennoch keine Angst, vor einem bösen Saisonfinale.

BVB: Zitter-Finale?

"Es wird nicht wieder so kommen"

Matthias Dersch
15. April 2010, 13:37 Uhr

Der 30. Spieltag lief komplett gegen den BVB - nicht zuletzt wegen der 0:1-Pleite in Mainz. Nuri Sahin hat dennoch keine Angst, vor einem bösen Saisonfinale.

Es gab in dieser Saison schon bessere Spieltage für den BVB als den 30. am vergangenen Wochenende. Weil die Borussia in Mainz mit 0:1 unterlag, verpasste das Team von Trainer Jürgen Klopp nicht nur den Sprung auf Rang drei, sondern spürt nun auch wieder den Atem der Verfolger im Nacken. Bremen ist nur noch einen Punkt entfernt, dahinter lauern Hamburg (vier Zähler Rückstand), Stuttgart (5) und Wolfsburg (6). Es droht ein heißer Tanz an den letzten vier Spieltagen.

„Es gab in diesem Jahr auch schon genug Spieltage, die für uns liefen“, lässt sich Nuri Sahin von den Ergebnissen des letzten Wochenendes dennoch nicht verrückt machen. Der 21-Jährige vertraut auf die eigene Stärke und die Möglichkeit, schon beim Heimspiel gegen Hoffenheim wieder in die richtige Spur zu finden: „Wir haben noch immer eine gute Ausgangsposition.“

So komfortabel, wie der Vorsprung vor den Konkurrenten nach dem 2:1-Sieg gegen Bremen noch schien, ist die Lage allerdings nicht mehr. Schon malen – typisch für das Dortmunder Umfeld – Pessimisten wieder diverse Schreckensszenarien an die Wand.

Im Vorjahr erlebten die Borussen eins dieser Szenarien am eigenen Leib. In allerletzter Sekunde verspielte man damals die Europa-League-Qualifikation durch ein 1:1 beim abstiegsbedrohten Mönchengladbach. Auch in diesem Jahr muss der BVB am letzten Spieltag zu einem Abstiegskandidaten, dem SC Freiburg.

„Natürlich erinnere ich mich noch an die letzte Saison, aber ich träume deshalb nicht schlecht“, weist Sahin den Vergleich von sich: „Wenn ich in der Kabine in die Gesichter gucke, sehe ich dort keine Nervosität. Es wird nicht wieder so kommen. Wir sind stabil genug.“

Autor: Matthias Dersch

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