Die Hoffnung ist zurück: Dank eines späten Treffers des eingewechselten Steve Müller darf der Wuppertaler SV wieder leise vom Klassenerhalt träumen.

Offenbach - WSV 0:1

Last-Minute-Tor durch Joker Müller

14. April 2010, 21:37 Uhr

Die Hoffnung ist zurück: Dank eines späten Treffers des eingewechselten Steve Müller darf der Wuppertaler SV wieder leise vom Klassenerhalt träumen.

Einen ersten Schreck musste der WSV schon vor dem Anpfiff verdauen. Denn Nermin Celikovic musste verletzungsbedingt passen. Zudem nahm Peter Radojewski weitere Änderungen vor: Marco Neppe kehrte nach überstandenen Adduktoren-Problemen ebenso in die Startelf zurück, wie Björn Weikl (Fußprellung), der zuletzt gesperrte Stefan Lorenz und Tobias Damm. Weichen mussten dafür Davide Leikauf, Bahadir Incilli und Romas Dressler.

Von Anpassungsproblemen war aber dennoch keine Spur, vielmehr suchte der WSV sein Heil gleich in der Offensive. Schon in der dritten Minute krachte ein Distanzschuss von Kapitän Karsten Fischer an den Pfosten, fünf Minuten später strich ein Versuch von Ken Asaeda nur knapp am Offenbacher Tor vorbei. Die Gastgeber indes fanden so recht kein Mittel gegen die sicher stehende Defensive der Wuppertaler, die mit zunehmender Spieldauer sogar noch frecher wurden, aber weiterhin einfach kein Glück hatten. In der 27. Minute probierte es erneut Asaeda, scheiterte aber an der Latte.

Der von Minute zu Minute unruhiger werdende OFC-Anhang musste indes bis zur 43. Minute auf eine erste Halbchance ihres Teams warten. Nach einer Ecke herrschte kurzzeitig Verwirrung im Wuppertaler Strafraum, schließlich ging der Ball aber über das Gehäuse Christian Malys.

Echte Gegenwehr leisteten die Kickers aber erst nach dem Seitenwechsel, nun kamen die Hessen auch zu ersten Chancen. Doch Haas (47.) und Mirnes Mesic (54.) verpassten haarscharf, Kopilas Kopfball ging über das Tor (59.). Die besseren Gelegenheiten konnte aber weiterhin der WSV vorweisen, wobei Asaeda immer mehr zum Pechvogel wurde. Erst köpfte er knapp über den Kasten von Robert Wulnikowski (47.), dann konnte er den Ball nach einer Ecke nicht über die Linie drücken (53.), dann verfehlte er aus 16 Metern knapp (57.).

So schien also alles auf ein torloses Remis hinaus zu laufen. Bis „Joker“ Steve Müller mit seinem Treffer kurz vor Schluss doch noch für den späten Siegtreffer für den WSV sorgte.

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