Die TSG Sprockhövel hat sich noch nicht aufgegeben! Die Elf von Lothar Huber feierte beim 3:1-Erfolg bei Alemannia Aachen II den zweiten Dreier in Folge.

Aachen II - TSG 1:3

"Jetzt leben wir wieder"

Krystian Wozniak
05. April 2010, 20:52 Uhr

Die TSG Sprockhövel hat sich noch nicht aufgegeben! Die Elf von Lothar Huber feierte beim 3:1-Erfolg bei Alemannia Aachen II den zweiten Dreier in Folge.

„Wir haben hochverdient gewonnen. Die Jungs waren von Beginn an präsent“, war der ehemalige Profi von Borussia Dortmund nach dem Erfolg in Aachen voll des Lobes für seine Mannschaft.

Huber konnte auch äußerst zufrieden mit seinen Spielern sein.
Der Aufsteiger ließ sich trotz eines 0:1-Rückstands (34.) nicht hängen. Serdar Demirel egalisierte die Führung der Kaiserstädter fünf Minuten vor dem Kabinengang. Nur neun Zeigerumdrehungen nach Wiederbeginn war es wiederrum der Stürmer, der nach einem verwandelten Elfmeter sein 7. Saisontor bejubeln durfte und seine Farben in Front brachte.
[infobox-left]Aachen: Unger - Wilschrey, David (69. Weilbier), Jansen, Korte - Lang, Lubasa, Schattner (46. Popova), Engelbrecht - Muhovic, Heber (70. Keller).
Sprockhövel: Knieps - Schulz (89. Chatsiioannidis), R. Meister, Sidibeh, Winczura - Greitemann, Peterson, Demirel, Balaika - Uelker - Ginczek (86. P. Preissing).
Schiedsrichter: Till Franke (Bonn)
Tore: 1:0 Jansen (34.), 1:1 Demirel (40.). 1:2 Demirel (54., Foulelfmeter), 1:3 R. Meister (63.)
Rote Karten: Wilschrey (53., Aachen/Notbremse), Winczura (60., Sprockhövel/Notbremse).
Zuschauer: 200.[/infobox]
In einer hektischen Phase sah der TSG-Kicker Lukas Adam Winczura - zuvor musste bereits Aachens Robert Wilschrey (53.) nach einer Notbremse vorzeitig duschen gehen - nach einer Notbremse im `Sechzehner` den roten Karton. Den Strafstoß von Aachens Faton Popova konnte TSG-Keeper Patrick Knieps parieren. Beinahe im Gegenzug bestrafte die TSG die Aachener für den verschossenen Elfmeter und sicherte sich mit dem 3:1 durch Raoul Meister (63.), der einen Frestoß in den Winkel zauberte, den zweiten Erfolg in Serie.

„Das Spiel gegen die Zweitvertretung des MSV war für meine Spieler das Aha-Erlebnis. zuvor haben wir auch gut gespielt, jedoch nicht gewonnen. Jetzt leben wir wieder.“

Autor: Krystian Wozniak

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