Frank Rost trägt gewöhnlich ein Bekenntnis zu den „Ultras Gelsenkirchen“ unter dem Torwart-Trikot. Nicht nur in diesem Fall eifert Manuel Neuer der Nummer eins im Schalker Tor nach. „Buerschenschaft“ stand in altdeutschen weißen Lettern auf dem dunkelblauen T-Shirt, das der 20-Jährige am Samstag in Aachen durchschwitzte.

SCHALKE - Neuer und die „Buerschenschaft“

hb
21. August 2006, 09:42 Uhr

Frank Rost trägt gewöhnlich ein Bekenntnis zu den „Ultras Gelsenkirchen“ unter dem Torwart-Trikot. Nicht nur in diesem Fall eifert Manuel Neuer der Nummer eins im Schalker Tor nach. „Buerschenschaft“ stand in altdeutschen weißen Lettern auf dem dunkelblauen T-Shirt, das der 20-Jährige am Samstag in Aachen durchschwitzte.

Frank Rost trägt gewöhnlich ein Bekenntnis zu den „Ultras Gelsenkirchen“ unter dem Torwart-Trikot. Nicht nur in diesem Fall eifert Manuel Neuer der Nummer eins im Schalker Tor nach. „Buerschenschaft“ stand in altdeutschen weißen Lettern auf dem dunkelblauen T-Shirt, das der 20-Jährige am Samstag in Aachen durchschwitzte. Die „Buerschenschaft“ ist eine ultranahe Fan-Gruppierung aus dem nördlichen Stadtteil Gelsenkirchens, in dem Neuer aufwuchs und heute noch zu Hause ist.

Es kann sein, dass am kommenden Freitag gegen Werder Bremen wieder Rost im Schalker Tor steht. Am gestrigen Vormittag absolvierte die Nummer eins schon eine leichte Krafteinheit im Reha-Center „medic.os“. Zuvor hatte ihn Neuer im Krankenhaus Bergmannsheil in Buer besucht. „Da hat mir Frank viel Glück für das Spiel in Aachen gewünscht“, berichtete Neuer.

Zwingend notwendig ist Rosts schnelle Rückkehr nach dem Sieg beim Aufsteiger offenbar nicht. „Manuel hat eine sehr gute Leistung geboten, aber das war ja auch das, was ich vorher erwartet hatte“, war für Trainer Mirko Slomka die bis auf eine kleine Unsicherheit nach etwa einer Stunde fehlerfreie Leistung des Schalker Eigengewächses keine Überraschung.

Neuer gab zu, bei seinem Bundesliga-Debüt „schon ziemlich nervös“ gewesen zu sein, doch der Verlauf der Partie spielte ihm in die Karten. „Es war gut für mich, dass ich relativ viel zu tun bekommen habe. So war ich sofort mitten im Geschehen. Wenn du erst nach einer Stunde den ersten Ball aufs Tor bekommst, dann ist das für einen Torwart schwieriger“, nickte der deutsche U21-National-Keeper, der nichts dagegen hätte, am kommenden Freitag auch seine Premiere in der Arena feiern zu dürfen. „Wenn Frank fit ist, wird er wieder spielen. Das ist mir klar“, überlegt Neuer, „aber wenn es nicht so sein sollte, dann bin ich bereit und stehe auch da meinen Mann“.

Viele Experten im und rund um den Verein haben Neuer schon längst eine große Karriere vorausgesagt. Die Prophezeiungen dürften in Erfüllung gehen, wenn der 20-Jährige nicht die Geduld verliert. Rost hat noch einen Vertrag bis 2009, normalerweise kommt Neuer in der Zeit nicht an ihm vorbei.

Autor: hb

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