Die Kritik der vergangenen Tage hat Milan Sasic nicht kalt gelassen. „Das tut schon weh, das alles lesen zu müssen“, gibt der Fußballlehrer offen zu.

Sasic' Kuschelkurs

"Ja, ich werde mich ändern"

26. März 2010, 09:07 Uhr

Die Kritik der vergangenen Tage hat Milan Sasic nicht kalt gelassen. „Das tut schon weh, das alles lesen zu müssen“, gibt der Fußballlehrer offen zu.

Während er für seine fachliche Arbeit Lob erntet, kassiert er für seine menschliche Art haufenweise Prügel. „Ich weiß, dass ich Fehler gemacht habe“, geht Sasic nach den öffentlichen Anfeindungen jetzt auf Kuschelkurs. Nach eigenen Angaben hat er sich auch schon beim Team und allen anderen Abteilungen, mit denen er im Clinsch liegt, für seine impulsive Art entschuldigt.

„Meine Aussprache ist zu laut. Dadurch fühlen sich viele Leute angegriffen“, hat Sasic erkannt, dass er sich mit seinem Umgangston isoliert hat. „Aber ich meine es nicht böse, sondern will lediglich das Beste aus allen Beteiligten herausholen.“ Dass er sich dennoch einigen Kredit verspielt hat, kann er verstehen, auch wenn er einschränkt: „Ich habe in der Sache an sich keinen Fehler gemacht, weil ich immer nur nach vorne will.“

Der Forderung von Bruno Hübner wird er ab sofort Folge leisten: „Ja, ich werde mich ändern“, gelobt Sasic Besserung. „Ich werde mich zurücknehmen und ganz bestimmt viel ruhiger mit den Leuten sprechen.“

Ob es ein Lippenbekenntnis ist, oder ob sich der 51-Jährige wirklich ändert, wird die Zukunft zeigen.

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