Am Donnerstag muss der SV Schermbeck im Kreispokal ran. Um 18.30 Uhr geht es beim Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia Disteln um den Einzug ins Viertelfinale.

SV Schermbeck

Daniel Moritz kommt

18. März 2010, 16:12 Uhr

Am Donnerstag muss der SV Schermbeck im Kreispokal ran. Um 18.30 Uhr geht es beim Bezirksliga-Spitzenreiter SV Vestia Disteln um den Einzug ins Viertelfinale.

Die Partie, die bereits im letzten Jahr „angespielt“, aber wegen Dunkelheit beim Stand von 2:2 abgebrochen wurde, wird nun auf jeden Fall über die Bühne gehen. „Wir müssen weiterkommen, auch wenn unser Torjäger Seyit Ersoy nicht dabei ist“, will Michael Benninghoff die nächste Runde, in der der A-Kreisligist Borussia Ahsen wartet, erreichen.

Seit der Verpflichtung des neuen Keepers Christoph Müller sind die Schermbecker ungeschlagen. Aus vier Spielen holten sie zehn Punkte und haben den Anschluss ans Mittelfeld hergestellt. „Es ist nicht nur aus sportlichen Gründen wichtig, schnellstens Klarheit zu erlangen, in welcher Klasse wir im nächsten Jahr spielen werden“, will Benninghoff nicht noch einmal so eine Hängepartie bei den Vertragsverhandlungen erleben wie im vergangenen Jahr. Denn aufgrund der zuerst abgeschmetterten Lizenz konnte der Klub erst kurz vor dem Saisonstart die Kontrakte fixieren.

„So oder so wollen wir 90 Prozent der Spieler behalten“, berichtet der Funktionär. Bislang haben aber lediglich Müller, Stefan Zepanski, Benedikt Jansen und Youngster Philipp Schulte-Terhusen laufende Verträge über die aktuelle Spielzeit hinaus. Außerdem steht der erste Neuzugang parat. Daniel Moritz kommt vom SC Hassel.

Der 21-jährige Stürmer hat bereits neun Mal für die Gelsenkirchener eingenetzt. „Wir haben im Winter ein Freundschaftsspiel gegen den SVS gemacht und dabei habe ich drei Tore erzielt“, erinnert sich Moritz an den ersten Kontakt. „Ich wohne in Dortsten und als die Anfrage kam, habe ich nicht lange überlegt, sondern für ein Jahr zugesagt“, freut sich der Angreifer darauf, wieder mit Tuncay Turgut, den er noch aus der Jugend kennt, zusammenzuspielen. Sein Prognose: „Ich werde nicht als Absteiger kommen und auch Schermbeck bleibt drin.“

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