Die Unstimmigkeiten zwischen Stürmer Michael Thurk und dem Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sind nach einem einstündigen Krisengespräch im Trainingslager im niederbayerischen Bad Gögging offenbar ausgeräumt.

Mainz: Theater um Thurk beendet

25. Juli 2006, 14:35 Uhr

Die Unstimmigkeiten zwischen Stürmer Michael Thurk und dem Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sind nach einem einstündigen Krisengespräch im Trainingslager im niederbayerischen Bad Gögging offenbar ausgeräumt.

Die Unstimmigkeiten zwischen Stürmer Michael Thurk und dem Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 sind nach einem einstündigen Krisengespräch im Trainingslager im niederbayerischen Bad Gögging offenbar ausgeräumt. `Es wurden von beiden Seiten einige Dinge klargestellt. Michael hat einiges aus der Presse falsch interpretiert und dementsprechend reagiert. Es gab aber nie Krieg zwischen uns´, erklärte FSV-Manager Christian Heidel am Dienstag. Heidel ist fest von Thurks Verbleib überzeugt: `Michael hat einen Vertrag bis 2008 bei uns. Ich gehe davon aus, dass er ihn erfüllt.´ Zudem bestritt Heidel das Interesse der Mainzer an einem Tauschgeschäft zwischen Thurk und Angreifer Cacau vom Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart. `Wir sind doch nicht auf einem türkischen Markt. Es hat in dieser Beziehung von mir keine Anfrage an den VfB gegeben. Und bei mir hat sich auch niemand gemeldet´, sagte der Mainzer Manager. Der 30-jährige Thurk hatte sich zuvor von den Mainzer Funktionären `belogen´ gefühlt, da diese ihn nicht über vermeintliche Anfragen von Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt unterrichtet hätten. Der in Frankfurt lebende Thurk besitzt bei den Rheinhessen noch einen Vertrag bis Ende Juni 2008. Nach dem Abgang von Benjamin Auer (VfL Bochum) und Mohamed Zidan (Werder Bremen) sowie der Knieverletzung von Conor Casey plagt den FSV im Sturm Personalnot.

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