Die Olympiade ist vorbei, es geht weiter in der DEL. Noch neun Partien stehen auf der „To-do-Liste“ der Krefeld Pinguine und gleichzeitig eine Herkulesaufgabe.

Krefeld Piguine

Jetzt heißt es: Verlieren verboten!

Aaron Knopp
02. März 2010, 14:23 Uhr

Die Olympiade ist vorbei, es geht weiter in der DEL. Noch neun Partien stehen auf der „To-do-Liste“ der Krefeld Pinguine und gleichzeitig eine Herkulesaufgabe.

Über das Ziel besteht selbstverständlich Einigkeit: „Platz zehn plus X.“ Die Tabellenkonstellation erweist sich jedoch als höchst anspruchsvoll. Bereits sechs Punkte trennen die Niederrheiner vom ersehnten Pre-Play-off-Platz, den derzeit die finanziell angeschlagenen Kölner Haie innehalten. Und auch die Iserlohn Roosters mischen noch munter mit im Rennen um die Vorausscheidungsspiele.

Patzer sind also tabu, der KEV muss in der entscheidenden Saisonphase eine Konstanz an den Tag legen, die ihm im Saisonverlauf abging. Da darf man durchaus fragen, was überhaupt noch zuversichtlich stimmt. Vielleicht ja die Personalsituation. Gingen die Pinguine zuletzt auf dem Zahnfleisch, steht Trainer Rick Adduono ein deutlich breiterer Kader zur Verfügung. Kapitän Herberts Vasiljevs ist zurück von der Nationalmannschaft und mit Patrick Hager ein weiterer Leistungsträger wiedergenesen. Die größten Hoffnungen ruhen aber auf der Defensive. Richard Pavlikovsky spielte vor seiner Verletzung beinahe den Alleinunterhalter im Spiel der Schwarz-Gelben und steht nun unmittelbar vor einem Comeback. Außerdem dreht sein etatmäßiger Nebenmann bereits wieder Runden auf dem Eis. Dusan Milo arbeitet nach seiner kapitalen Verletzung an dem Comeback. Wann genau der Verteidiger wieder fit für den Ligaeinsatz ist, lässt sich jedoch noch nicht genau ausmachen.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/015/568-16086_preview.jpeg Rick Adduono (Foto: firo).[/imgbox]
Zudem kann Adduono darauf hoffen, mit den Straubing Tigers einen dankbaren Gegner für den Auftakt eines möglichen Enspurts erwischt zu haben. Immerhin ist die Saison für die Niederbayern praktisch gelaufen. Doch der Optimismus des Kanadiers scheint ohnehin unerschütterlich. Dabei ist die Rechnung des Trainers denkbar einfach: „Wir müssen die Chancen, die sich bieten, nutzen und die Gelegenheiten werden kommen.“ Assistent Reemt Pyka sorgt in diesem Fall für Handfestes: „Wir schaffen den Sprung auf einen der begehrten Plätze.“ Damit ist ein Scheitern gegen Straubing ausgeschlossen. Am Dienstagabend heißt es für den KEV: Verlieren verboten!

Autor: Aaron Knopp

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