Die Schalker Reserve hat die Abstiegsplätze verlassen. Dafür reichte der Truppe von Trainer Michael Boris ein 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach II.

Schalke II: Steigerung

Nach Ausfall in Lotte nun nach Mannheim

02. März 2010, 14:36 Uhr

Die Schalker Reserve hat die Abstiegsplätze verlassen. Dafür reichte der Truppe von Trainer Michael Boris ein 1:1 (0:0) gegen Borussia Mönchengladbach II.

„Wir haben einen Punkt geholt, Leverkusen II und Elversberg aber ihre Spiele verloren. Daher war es für uns kein schlechter Nachmittag, obwohl wir uns eigentlich in dieser Partie mehr vorgenommen hatten“, resümierte Boris.

Im zweiten Meisterschaftsmatch seiner Amtszeit stellte der 34-Jährige wohl eine Leistungssteigerung gegenüber der 0:2-Pleite gegen Preußen Münster fest. An einer Tatsache allerdings wird auch er in den nächsten Wochen nichts ändern können. „Für uns geht es nur um den Klassenerhalt. Jetzt haben wir in Mannheim ein schweres Auswärtsspiele vor der Brust. Da müssen wir richtig dagegenhalten“, meinte Boris. „Wichtig ist, dass wir gallig waren. Da habe ich schon einen Fortschritt gesehen.“

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Gegen den Unterbau der „Fohlen“ brachte sich sein Team selbst um den Erfolg. Denn nur 40 Sekunden nach der Führung von Milko Trisic, der das Leder halb mit dem Kopf und mit der Schulter ins Netz beförderte, schlug es auf der anderen Seite ein. Gladbachs Jungprofi Moses Lamidi spazierte durch die Schalker Hälfte und schloss mit einem platzierten Schuss zum 1:1 ab. „Ich hoffe, dass sich die Jungs demnächst nicht so lange über ihren eigenen Treffer freuen, bis wir uns einen fangen“, säuerte Boris.

Borussen-Kapitän Tim Heubach versäumte acht Minuten später mit einem Kopfball die Führung für die Gäste. Doch auch Schalke hatte noch Möglichkeiten zum Dreier, doch der eingewechselte Bogdan Müller scheiterte erst nach einem schönen Solo und verfehlte beim anschließenden Eckball mit einem Nachschuss das Tor. „Er hat seine Sache gut gemacht, doch nach seiner Verletzung reicht seine Kraft noch nicht für 90 Minuten“, ist Boris froh, einen „Joker“ in der Hinterhand zu haben.

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„Das Ergebnis ist gerecht. Wir haben nun das fünfte Spiel in Folge nicht verloren und Schalke auf Distanz gehalten. Das war unser Ziel, das haben wir erreicht“, war Gladbachs Coach Horst Wohlers mit dem Endstand einverstanden.

Die Elf vom Niederrhein befindet sich allerdings in der oberen Tabellenhälfte nur anscheinend in Sicherheit, der Abstand auf den Relegationsplatz beträgt lediglich fünf Zähler.

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