Die Zweitvertretung des VfL Bochum kam am Mittwoch trotz teilweise drückender Überlegenheit beim FSV Mainz 05 II nicht über ein 0:0-Untenschieden hinaus.

Mainz 05 II - VfL II 0:0

Nullnummer am Mainzer Bruchweg

Claus Büttner-Wobst
24. Februar 2010, 21:21 Uhr

Die Zweitvertretung des VfL Bochum kam am Mittwoch trotz teilweise drückender Überlegenheit beim FSV Mainz 05 II nicht über ein 0:0-Untenschieden hinaus.

Dabei hatten die Bochumer Nachwuchskicker in der ersten Hälfte das Spiel besser im Griff und die beste Chancen im Bruchwegstadion: In der 21. Minute zog Mirkan Aydin aus acht Metern den Ball links am Tor vorbei, in der 23. Minute schoss Philip Semlitis aus zehn Metern, aber der Ball wurde eine sichere Beute von Pierre Kleinheider und in der 34. Minute war es wiederum Mirkan Aydin, freistehend zog er aus acht Metern den Ball aber rechts am Tor vorbei. Die beste Chance für die Mainzer hatte Khaibar Amani indes nach einer Flanke von Zimmermann in der 36. Minute, der Ball ging aber nur in die Arme von VfL-Keeper Andreas Luthe.

In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel zunehmend, Torchancen wurden immer mehr Mangelware und in der 65. Minute gab es den größten Aufreger im Spiel. Nachdem ein Gewitter einsetzte, fielen Teile des Flutlichts im Bundesligastadion am Bruchweg aus, so dass Schiedsrichter Sascha Stegemann für zehn Minuten das Spiel unterbrechen musste.

Nach dem Wiederanpfiff wirkten die Mainzer wacher und auf nun durch den Platzregen glitschigem Untergrund versuchten Sie mit langen hohen Bällen die VfL-Abwehr zu überlisten. Auf dem rutschigen Untergrund konnte aber nun keine Mannschaft mehr technisch schönen Fußball zeigen, Aktionen kamen eher zufällig und Bälle gingen schnell beim Gegner verloren. Symptomatisch fürs Spiel eine Chance für Bochums Kapitän Oliver Zech, der in der 81. Minute von der Strafraumgrenze einen Ball meterhoch über den Mainzer Kasten zimmerte.

So blieb es also bis zum Ende beim torlosen Remis, obwohl es in der letzten Minute noch einmal richtig hektisch wurde. Zweimal ergab sich für den VfL im Anschluss an Ecken die Chance, für eine späte Entscheidung zu sorgen, Tore wollten aber nicht mehr fallen.

Autor: Claus Büttner-Wobst

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