Kyra Malinowski von der SG Schönebeck musste ihren Einsatz für das Derby kurzfristig absagen. Die 17-Jährige musste wegen einer Magen-Darm-Grippe das Bett hüten.

FCR/SGS: Derby-Splitter

Ina Mester bricht sich den Mittelfußknochen

Desirée Kraczyk
22. Februar 2010, 11:27 Uhr

Kyra Malinowski von der SG Schönebeck musste ihren Einsatz für das Derby kurzfristig absagen. Die 17-Jährige musste wegen einer Magen-Darm-Grippe das Bett hüten.

Weitaus gravierender sind hingegen die Gründe für den Ausfall von Ina Mester. Die Defensivspielerin, die im Sommer vom Regionalligisten DJK Coesfeld nach Essen wechselte, hat sich beim Abschlusstraining am Donnerstag den Mittelfußknochen gebrochen. Damit hat die SGS eine neue Langzeitverletzte, ein weiterer Einsatz in dieser Saison ist eher unwahrscheinlich. „Das ist natürlich ein großer Verlust“, bedauert Trainer Ralf Agolli den Ausfall.

Jessica Bade musste nur 15 Minuten nach ihrer Einwechslung zehn Minute vor Ende wieder das Spielfeld verlassen. Die 16-Jährige sah wegen einer wiederholten Unsportlichkeit die Gelb-Rote Karte. „Die war völlig berechtigt. Wir haben Glück gehabt, dass wir zu zehnt trotzdem das 1:1 gehalten haben. Jessica wird aber daraus lernen“, meinte Agolli. Bade selbst war ihrem ersten Platzverweis dementsprechend geknickt.

[imgbox-right]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/013/129-13582_preview.jpeg Lina Bresonik fehlte gegen die SGS (Foto: mmb).[/imgbox]Linda Bresonik musste nach dem Aufwärmen aus der Startaufstellung des FCR Duisburg gestrichen werden. Die Nationalspielerin konnte wegen muskulärer Probleme nicht auflaufen. Für sie rückte Luisa Wensing in die Innenverteidigung, Marith Prießen verteidigte dafür rechts. Die angeschlagenen Ursula Holl, Annike Krahn und Inka Grings spielten hingegen durch.

Guido Lutz, Vorstandsvorsitzender des FCR 2001, wollte die Ausfälle nicht aus Ausrede gelten lassen: "Dass man die Spitzenspielerinnen nicht gleichwertig ersetzen kann, ist klar. Aber wenn jede Spielerin ihre normale Leistung gebracht hätte, hätten wir auch so gewinnen müssen. "

Ihren Bundesliga-Debüt feierte gegen die SGS FCR-Winter-Neuzugang Kozue Ando. Die japanische Nationalspielerin übernahm die Position der gesperrten Simone Laudehr. Nach ein paar schönen Aktionen zu Beginn der Partie, agierte sie anschließend eher unauffällig. In der 73. Minute wechselte Martina Voss-Tecklenburg Hasret Kayikci für Ando ein.

Deutschlands Fußballerinnen müssen ohne Simone Laudehr zum Algarve Cup (24. Februar bis 3. März) reisen. Die 23-Jährige sagte ihre Teilnahme am Turnier in Portugal ab, weil sie sich beim 3:0-Sieg der DFB-Frauen im Länderspiel am vergangenen Mittwoch gegen Nordkorea eine Oberschenkelzerrung zugezogen hat. Für Laudehr nominierte Bundestrainerin Silvia Neid Jennifer Zietz von Turbine Potsdam nach. Eine angekündigte Veränderung gibt es auf der Torhüter-Position. Ursula Holl rückt nach überstandenen Knieproblemen für Lisa Weiß ins Aufgebot.

Autor: Desirée Kraczyk

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