Der Endspurt im Rennen um Platz zwei wird in der Eishockey-Oberliga zur Nervensache. Nach der Pleite in Peiting sind die Westfalen-Elche Rang zwei erstmal quitt.

EHC Dortmund

Endspurt wird zur Nervensache

Markus Terbach
21. Februar 2010, 21:07 Uhr

Der Endspurt im Rennen um Platz zwei wird in der Eishockey-Oberliga zur Nervensache. Nach der Pleite in Peiting sind die Westfalen-Elche Rang zwei erstmal quitt.

Nach den harten Trainingstagen mit drei Erholungstagen rund um Rosenmontag begann für Kapitän Stephan Kreuzmann und seine Teamkollegen die vorentscheidende Phase der Saison mit den Spielen gegen Klostersee und Peiting, die bisher äußerst unangenehme Gegner waren. Das setze sich auch am Wochenende fort, wo auf den 4:1-Heimsieg gegen Klostersee eine bittere 2:4 (0:1, 1:1, 1:2)-Niederlage in Peiting folgte. Auch wenn diese Niederlage schmerzt, die Dortmunder Ausgangsposition im Kampf um Platz zwei ist dennoch weiterhin gut, auch wenn die Gäste mit der Niederlage gegen die direkten Konkurrenten den EC Peiting auf Platz zwei vorbeiziehen lassen mussten.

„Ich bin sehr froh, dass wir die drei Punkte gegen Klostersee geholt haben. Wir waren anfangs etwas nervös, weil wir durch die Spielpause etwas aus dem Rhythmus waren“, meinte Frank Gentges nach dem 4:1-Heimerfolg des EHC Dortmund am Freitagabend gegen den EHC Klostersee. „Ich muss meine Mannschaft loben, dass sie konzentriert und geduldig auf die Chancen gewartet hat. Die Partie hätte durchaus auch kippen können.“ Die Dortmunder setzten sich im EHC-Duell letztlich verdient durch. Es war ein typisches Kampf- und Nervenspiel, bei dem die Gäste aufgrund einer sehr starken Leistung ihres Goalies Patrick Ashton lange Zeit im Spiel blieben. Die besseren Nerven entschieden dann auch am Sonntag im Duell der heißesten Anwärter auf Platz zwei in Peiting, wer als Sieger vom Eis ging. Im Mittelabschnitt wanderten viel zu oft Elche-Spieler auf die Strafbank. So war es nach dem Peitinger Führungstreffer kurz vor der ersten Sirene schwer, ins Spiel zu kommen und die Gastgeber unter Druck zu setzen.

Dass die Westfalen dann auch noch den Start ins Schlussdrittel verschliefen, passte zum bisher schwächsten Auftritt der Elche in Bayern. Lediglich Vitali Stähle (20.) und Ryan Martens (57.) trafen für die Gäste aus Dortmund, mehr gab es an diesem Sonntag nicht zu beklatschen, der Aufsteiger musste die Heimreise mit leeren Händen antreten. Am vergangenen Wochenende gab es dabei auch wieder das von Trainer und Sportmanager Frank Gentges angekündigte Wechselspiel auf der Position zwischen den Pfosten. Benjamin Finkenrath pausierte am Sonntag in Peiting zu Gunsten von seinem Vertreter Benjamin Voigt.

Autor: Markus Terbach

Kommentieren