Bereits Minuten vor dem Abpfiff hielt es keine der Spielerinnen der SG Essen-Schönebeck mehr auf der Auswechselbank. Groß war der Jubel nach dem Spielende.

SGS: Aufholjagd beginnt

„Wir haben kollektiv gut gearbeitet“

Desirée Kraczyk
23. Februar 2010, 10:07 Uhr

Bereits Minuten vor dem Abpfiff hielt es keine der Spielerinnen der SG Essen-Schönebeck mehr auf der Auswechselbank. Groß war der Jubel nach dem Spielende.

Groß war der Jubel nach dem Spielende. Wie bereits in den beiden Vorsaisons, in den jeweils ein Auswärtssieg gelang, konnten die Esserinnen erneut gegen den „großen Nachbarn“ FCR 2001 Duisburg punkten, dieses Mal sogar vor heimischen Publikum.

„Nach dieser Hinrunde ist das 1:1 nicht nur ein gutes Ergebnis. Wir haben vor allem auch kollektiv gut gearbeitet“, meinte Stefanie Weichelt nach dem Abpfiff. Auch FCR-Trainerin Martina Voss-Tecklenburg lobte im Anschluss an die Partie die kämpferische Leistung der Essenerinnen.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/016/856-17376_preview.jpeg Stefanie Weichelt erzielte gegen den FCR die 1:0-Führung (RS-Foto: mmb).[/imgbox]Weichelt brachte ihre Mannschaft sogar bereits nach acht Minuten in Führung. Nach einer Fehlerkette auf Seiten der Duisburgerinnen, in die sich auch Torhüterin Ursula Holl einreihte, erzielte die zweite Spielführerin der SGS das 1:0. „Der Ball kam und ich konnte nur versuchen, ihn direkt reinzuschlenzen“, beschrieb die Torschützin die Situation. „Das hat geklappt.“

Die 26-Jährige war auch an einer weiteren Szene beteiligt, die spielentscheidend hätte sein können. Jennifer Oster nahm in der zweiten Hälfte Weichelt im Strafraum zu hart ran, der Pfiff der Unparteiischen blieb aber aus. „Zum Schluss hatten wir dann aber Glück, dass das Tor von Inka Grings nicht zählte“, sagte die Stürmerin, die vor der Winterpause wegen Personalmangels auch schon mal in der Abwehr aushelfen musste.

Weichelt hob nicht ohne Grund nach dem Punkterfolg auch die mannschaftlich geschlossene Leistung hervor. Denn es waren am Samstag nicht nur ein paar Einzelspielerinnen, die überzeugten, sondern eben die SGS als Team. Kapitänin Melanie Hoffmann scheint sich mittlerweile auch in der Abwehr wohl zu fühlen, auch wenn sie sich wahrscheinlich nicht beschweren wird, wenn diesen Part im kommenden Bundesliga-Spiel wieder die Kanadierin Emily Zurrer übernimmt. Jetzt muss die Aufholjagd nur noch erfolgreich fortgesetzt werden.

Autor: Desirée Kraczyk

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