Einen bitteren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg musste Fortuna Düsseldorf am Freitagabend hinnehmen: Bei der TuS Koblenz gab es eine 0:1-Niederlage.

Fortuna: 0:1 in Koblenz

Sprung auf Platz drei verpasst

Christian Krumm
29. Januar 2010, 20:05 Uhr

Einen bitteren Rückschlag im Kampf um den Aufstieg musste Fortuna Düsseldorf am Freitagabend hinnehmen: Bei der TuS Koblenz gab es eine 0:1-Niederlage.

Schon vor der Partie in Koblenz wollte Fortunas Trainer Norbert Meier nicht viel davon wissen, dass sein Team in der Fremde häufiger schwächer auftritt als zuhause: "Wir fahren nicht mit dem Gefühl zu einem Auswärtsspiel, nichts reißen zu können. Dabei haben wir auch dort ansprechende Leistungen gezeigt." Das konnte die Fortuna in den ersten 45 Minuten nur bedingt bestätigen. Schon nach neun Minuten hatte Ranisav Jovanovic eine Riesen-Chance auf dem Schlappen, doch Koblenz-Keeper Dieter Paucken war zur Stelle. In der nächsten Szene rutschte Marco Christ 16 Meter zentral vor dem Tor der Ball über den Spann (12.). Auf der gegenüberliegenden Seite wurde es bei einem Patzer von Fortuna-Schlussmann Michael Ratajczak gefährlich, doch der Kopfball von Johannes Rahn ging neben den Kasten (37.).

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Ohnehin war es für beide Teams, die sich bemühten, ordentlich nach vorne zu spielen, auf dem schwierig zu bespielenden Rasen nicht einfach. "Aber beide Mannschaften haben die gleichen Bedingungen. Man muss sich auf alles einstellen", forderte Meier. Dieser musste, nachdem im zweiten Durchgang lange Zeit nichts passiert war, den Gegentreffer zum 0:1 mit ansehen: Daniel Gunkel hatte eine Ecke per Kopf verlängert, Matej Mavric hatte ganz alleine am Fünfmeterraum wenig Mühe das Leder einzunicken (71.). Schnell hatten sich die Fortunen vom Rückstand erholt – auswärts hinten zu liegen kennt man ja bereits. Doch sowohl Martin Harnik, der an Paucken scheiterte (79.), als auch Torsten Oehrl, der einen Kopfball knapp am Gehäuse vorbeilegte (82.), kamen nicht zum Ausgleich. Damit blieben die Düsseldorfer nach zwölf Spielen in Folge mit jeweils mindestens einem Treffer zum ersten Mal wieder torlos.

Nun werden nicht nur die 3.500 mitgereisten Fans froh sein, dass sie in der kommenden Woche wieder in der trockeneren Arena stehen oder sitzen können, sondern auch das Team von Coach Meier darf sich auf sein nächstes Heimspiel freuen. Das ist ein echter Knaller: Nächste Woche Sonntag ist der MSV Duisburg zu Gast. Dann haben beide Truppen das große Ziel der Wiedergutmachung, denn auch der MSV verlor seine Heimpartie gegen den FC St. Pauli.

Autor: Christian Krumm

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