Die Wuppertal TITANS schienen sich vor dem Jahreswechsel eigentlich gefangen zu haben, mit drei Niederlagen missglückte aber der Start in die zweite Halbserie.

Wuppertal TITANS

„Über die zweite Liga sprechen wir nicht“

28. Januar 2010, 15:07 Uhr

Die Wuppertal TITANS schienen sich vor dem Jahreswechsel eigentlich gefangen zu haben, mit drei Niederlagen missglückte aber der Start in die zweite Halbserie.

Wie bereits zu Beginn der Saison musste sich das Team aus dem Bergischen Land gegen den NRW-Rivalen, die RWE Volleys Bottrop, geschlagen geben. Die Pleite gegen den Aufsteiger ließ die Wuppertaler auf den vorletzten Tabellenrang abrutschen. „Gegen Bottrop hätten wir gewinnen müssen“, gesteht Thorsten Westhoff.

Der Manager der TITANS ist aber fest vom Klassenerhalt überzeugt. „Ich bin optimistisch, dass wir die Liga halten, über die zweite wollen wir nicht sprechen“, betont er.

Vollstes Vertrauen genießt auch der Hauptverantwortliche, Gergely Chowanski. Der Zuspieler wurde im November nach der Entlassung von dem Trainergespann Jens Larsen und Sven Dombrowski zum Spielertrainer beordert. Nach fünf Niederlagen aus sechs Begegnungen entschieden sich die Verantwortlichen für diesen Schritt. Ursprünglich nur als Übergangslösung angedacht, hält Westhoff nun an diesem Modell fest – auch um weitere Unruhen zu vermeiden.

Der Manager räumt rückblickend einen Fehler ein: „Auf der Trainerposition haben wir nicht alles richtig gemacht. Es war falsch, zwei Trainer auf das Team loszulassen.“ Der Wuppertaler Unternehmer wird konkret: „Es sind mit Ausnahme von Lars Dinglinger alles junge Spieler und es ist schwierig, wenn zu viele auf sie einreden.“

Von dem Modell mit zwei gleichberechtigten Coaches ist Westhoff nach wie vor überzeugt, aber richten soll es zunächst nun einmal Chowanski. Auch die Qualität des Kaders stellt der 39-Jährige nicht in Frage. Auf Verstärkungen im Winter wurde bewusst verzichtet.

Am Samstag beim Heimspiel gegen den TV Bühl (Bayer-Sporthalle, 20 Uhr) soll das erste Erfolgserlebnis dieses Jahres gefeiert werden. „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist positiv angespannt und es sind alle fit. Jetzt müssen wir schauen, ob die Taktik aufgeht“, meint Westhoff, der davon ausgeht, dass aus den nächsten vier Spielen sechs Punkte geholt werden können.

Ausgenommen ist davon das Match am kommenden Mittwoch beim noch ungeschlagen Rekordmeister VfB Friedrichshafen, in dem Fall spricht Westhoff gar von einem leichten Spiel. Entscheidend sind die „schweren“ Partien gegen Bühl, VC Franken und Bad Dürrenberg/Spergau.

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