Die drei Koreaner Seung Hyong Op, Huon Guong Yang und Seung Woo Na verlassen das Landesliga-Schlusslicht SSV Hagen nach nur einem halben Jahr wieder.

Koreaner-Trio geht

"Unser Kader ist nicht besser geworden"

26. Januar 2010, 13:40 Uhr

Die drei Koreaner Seung Hyong Op, Huon Guong Yang und Seung Woo Na verlassen das Landesliga-Schlusslicht SSV Hagen nach nur einem halben Jahr wieder.

Obwohl von vornherein klar war, dass sich das Trio in Hagen nur für höhere Aufgaben empfehlen sollte, kam die Trennung überraschend früh. Seung Hyong Op wechselt zur SpVg Hadamar in die hessische Verbandsliga und Huon Guong Yang und Seung Woo Na absolvieren ein Probetraining bei einem Oberligisten in der Nähe von Hamburg. SSV-Trainer Siggi Gluch zeigte Verständnis für die jungen Männer. „Ich denke, dass es ein schweres Unterfangen ist, wenn man so weit von zu Hause weg spielt. Man hat eine hohe Erwartungshaltung und ist dann natürlich unzufrieden, wenn es nicht läuft und die Liga nicht so ist, wie man sie sich vorgestellt hat.“

Für den SSV bedeutet der Verlust der Koreaner, dass es noch schwieriger werden wird, die acht Punkte Rückstand zum rettenden Ufer aufzuholen. „Unser Kader ist nicht besser geworden“, räumte Gluch ein, der aber trotzdem optimistisch in die Zukunft blickt. „Wir gehen mit einem 20-Mann-Kader in die Rückrunde, haben einen zweiten Torhüter dazu bekommen und werden sicherlich den ein oder anderen guten Jungen aus der A-Jugend hochziehen können. Außerdem sind ab sofort zwei Akteure spielberechtigt, die wir schon in der Hinrunde verpflichtet haben.“

Dabei handelt es sich um Jens Blümer und Gaik Virabyan. Als Reserveschlussmann fungiert Torwarttrainer Ajdin Sezigin. Weitere Akteure, die zur Probe vorspielten, sollen dazukommen. Zudem befinden sich noch zwei Spieler im Probetraining.

Ansonsten schließt Gluch Neuverpflichtungen allerdings kategorisch aus. „Unsere finanzielle Situation ist nach wie vor so, dass wir kein Geld für Spieler ausgeben können. Die beiden Probespieler sind beispielsweise von sich aus zu uns gekommen und nicht von einem anderen Verein gekauft.“ Ob das SSV-Personal stark genug ist, um die Klasse zu halten bleibt abzuwarten. Zum Rückrundenauftakt wartet direkt ein richtungsweisendes Spiel gegen die SG Hemer, die nur zwei Plätze vor der Gluch-Elf rangiert.

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