Felix Magath, der alte Tausendsassa, hat den nächsten neuen Spieler nach Schalke geholt. Am Montag ist Peer Kluge aber noch nicht in Chiclana eingetroffen.

Schalke: Tagebuch

Tag 2: Fünf Stück von und für Fortuna

04. Januar 2010, 20:07 Uhr

Felix Magath, der alte Tausendsassa, hat den nächsten neuen Spieler nach Schalke geholt. Am Montag ist Peer Kluge aber noch nicht in Chiclana eingetroffen.

Die Truppe musste um 7 Uhr raus, auch Alex Baumjohann, der erst um 1.30 Uhr im Mannschaftshotel angekommen war. Der Junge ist ja erst 22 und kommt mit wenig Schlaf aus, deshalb erscheint er auch hellwach zum Pressegespräch am Mittag. Nein, mit anderen Anfragen, etwa aus Dortmund, habe er sich nicht gar nicht erst beschäftigt, für ihn gab es nur einen Verein in der Bundesliga: Schalke 04!

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Die richtigen Worte, um schon vor der ersten Ballberührung für seinen alten, neuen Klub bei den S04-Fans zu punkten. Am Nachmittag setzte der Rückkehrer auch den ersten Akzent im Spiel gegen Fortuna Düsseldorf. Kaum auf dem Acker im Estadio Municipa de Atletes am Ball, holt "Baumi" auch schon den Foulelfmeter raus. Jeff Farfan macht den Punkt, es ist nur der Auftakt zu einem lustigen Schützenfest - dies allerdings auf beiden Seiten.

Am Ende steht es 5:5, nachdem die Schalker schon 5:2 geführt hatten. Chef Felix Magath ist nicht begeistert, drei Treffer in acht Minuten, das kann doch wohl nicht sein. Ich trete nach dem Abpfiff noch schön ins Fettnäpfchen, in dem Mathias Schober auf dem Weg zum Mannschaftsbus ein flockiges "Gut gehalten, besonders am Schluss", zurufe. "Schobi" ist an sich ein lockerer Typ, mit dem man schon mal einen Spruch austauschen kann. Doch in dem Moment guckt er sparsam, er hat mich falsch verstanden, denn ich meinte ernsthaft, dass er gut gehalten habe, denn ohne seine Paraden wäre die Partie womöglich noch für den Zweitliga-Aufsteiger ausgegangen.

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Moritz Volz hat wie Baumjohann und Edu ein gutes Debüt hingelegt, nur schade, dass die Spieler nach dem Abpfiff keine Zeit für ein Gespräch haben. Wäre doch schön zu erfahren, wie es sich für ihn nach zehn Jahren in England anfühlt, wieder das königsblauen Trikot zu tragen.

Vielleicht morgen, bis dann,

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