So richtig beneidet wird Ingo Kleefeldt um seinen neuen Job wohl von keinem seiner Trainerkollegen der Landesliga 3. Der TuS Eving-Lindenhorst bietet derzeit kein erfreuliches Bild. Hatte
die Mannschaft in der Hinrunde schon die Erwartungen der Verantwortlichen enttäuscht, brachte das Abschneiden und vor allem das Auftreten bei den Dortmunder Hallenfußball- Stadtmeisterschaften das Fass zum Überlaufen.

TuS Eving-Lindenhorst: Nach dem schwachen Hallenauftritt will der Vorstand handeln

Misserfolg zur rechten Zeit?

kub
18. Januar 2007, 15:46 Uhr

So richtig beneidet wird Ingo Kleefeldt um seinen neuen Job wohl von keinem seiner Trainerkollegen der Landesliga 3. Der TuS Eving-Lindenhorst bietet derzeit kein erfreuliches Bild. Hatte
die Mannschaft in der Hinrunde schon die Erwartungen der Verantwortlichen enttäuscht, brachte das Abschneiden und vor allem das Auftreten bei den Dortmunder Hallenfußball- Stadtmeisterschaften das Fass zum Überlaufen.

„Was sich in den letzten Monaten abgespielt hat hier in Eving, das hatte keiner so richtig erwartet“, sagt der neue Coach. „Aber ich bin ein Typ, der immer nach vorne schaut. Insofern sind die Hallenmeisterschaften für mich abgehakt. Wir haben über ein paar Dinge gesprochen und bereiten uns nun auf die Rückrunde vor.“

Ganz so schnell abgehakt wie sein Trainer hat Burkhard Beste, 1. Vorsitzender des TuS, den Hallenauftritt allerdings nicht. „Wer es noch immer nicht für nötig hält, sich in einen Mannschaftssport einzubringen, der hat beim TuS nichts zu suchen“, verurteilt er vor allem den „Futterneid“ der Spieler untereinander.

Diese Problematik ist nicht neu, aber nunmehr scheint man in Eving bereit zu sein, auch unpopuläre Maßnahmen durchzuführen. Das Wichtigste dabei wird sein, aus den vielen exzellenten Einzelspielern, die der TuS in seinen Reihen hat, eine Einheit zu formen. Allerdings wird dies ein langwieriger Prozess, bei dem der Vorstand dem Trainer den Rücken stärken will.

Vielleicht bewirkt ja die Euphorie, mit der Kleefeldt seine neue Aufgabe angegangen ist, erste positive Veränderungen innerhalb des Teams, das als absoluter Aufstiegsfavorit in die Saison gegangen war und nun elf Punkte Rückstand auf die Spitze hat. Die Vorbereitung jedenfalls scheint ganz harmonisch gestartet zu sein. „Wir trainieren momentan fünfmal in der Woche und die Stimmung ist eigentlich sehr entspannt und positiv“, weiß der Trainer zu berichten. Mit ein paar Ausnahmen stimme auch die
Trainingsbeteiligung.

An einen ernsthaften Angriff auf den oberen Tabellenrang glaubt
man am Bergstadion nicht mehr ernsthaft, so dass dem Trainer ein wenig Druck genommen wird. Sportlich beweisen können sich
die Spieler als nächstes in Testspielen gegen die Bezirksligisten
Westhofen, Holzwickede und Eichlinghofen.

Autor: kub

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