Der eine geht, der andere soll kommen - aber in trockenen Tüchern ist weiterhin nichts. Tomas Rosickys Berater haute am Freitag wieder einmal eine Meldung heraus, dass Atletico Madrid sich mit seinem Akteur einig sei.

DORTMUND: Wechselspielchen um Rosicky und Valdez

28. März 2006, 10:23 Uhr

Der eine geht, der andere soll kommen - aber in trockenen Tüchern ist weiterhin nichts. Tomas Rosickys Berater haute am Freitag wieder einmal eine Meldung heraus, dass Atletico Madrid sich mit seinem Akteur einig sei.

Der eine geht, der andere soll kommen - aber in trockenen Tüchern ist weiterhin nichts. Tomas Rosickys Berater haute am Freitag wieder einmal eine Meldung heraus, dass Atletico Madrid sich mit seinem Akteur einig sei. Ein Vierjahres-Vertrag soll es sein, dem BVB soll außerdem ein entsprechendes Angebot auf dem Tisch liegen. Michael Zorc räumt zwar ein: "Wir sind mit den Spaniern ständig in Gesprächen, aber klar ist noch gar nichts." Hans-Joachim Watzke ergänzt sogar: "Wir sind uns zwar näher gekommen, aber noch nicht einig. Sollte nicht mehr kommen. dann bleibt Tomas halt bei uns. Denn auch wir können ihn anständig bezahlen."

Offenbar geht es aber nicht um die Höhe der Ablösesumme, die scheint sich bei zehn Millionen Euro einzupendeln, was nicht unbedingt der Wunschbetrag der Dortmunder ist, aber die Zahlungsbedingungen scheinen noch wichtiger zu sein. Der BVB-Geschäftsführer: "In der Tat spielt natürlich der Zeitpunkt der Zahlung eine wichtige Rolle, denn wir wollen das Geld, das wir einnehmen, sofort wieder reinvestieren." Der Tscheche selbst weiß auch nicht mehr: "Ich habe noch nichts unterschrieben, sondern höre nur den Zwischenstand von meinem Berater." Für Zorc steht deswegen fest: "Jetzt ist ganz klar Atletico am Zug."

Auf der anderen Seite würde gerne die Borussia die Figur Nelson Haedo Valdez ziehen, aber hier stellt sich bisher Werder Bremen quer. Zorc: "Ich habe noch anlässlich des Länderspiels mit Klaus Allofs gesprochen", dem Bremer Sportdirektor, "wir werden eine weitere Unterredung anberaumen." Gleichzeitig ergänzt er: "Der Spieler selbst will auch zu uns."

Für Watzke steht das auch nicht in Frage, dafür aber der Zeitpunkt, wann sich der Paraguayer das schwarz-gelbe Trikot überstreifen soll. "Es ist der Aspekt, wann er zu uns wechselt, immerhin müssen wir respektieren, dass er in der Hansestadt noch einen Vertrag bis 2007 besitzt." Bei der geschätzten Ablösesumme von zwei bis drei Millionen scheint Werder nicht schwarz zu werden. Allofs betont: "Wir wollen Nelson nicht abgeben, ganz im Gegenteil, wir wollen verlängern." Watzke macht deutlich, der BVB bleibt dran: "Seine drei Treffer gegen Hannover machen klar, wir haben uns nicht den schlechtesten Akteur ausgesucht."

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