Dortmunds Neven Subotic trifft mit seinen Serben in der WM-Vorrunde auf Deutschland - und kann es schon jetzt kaum abwarten:

Favorit Deutschland?

Subotic freut sich auf das WM-Duell

Matthias Dersch
06. Dezember 2009, 17:49 Uhr

Dortmunds Neven Subotic trifft mit seinen Serben in der WM-Vorrunde auf Deutschland - und kann es schon jetzt kaum abwarten: "Ich freue mich riesig darauf."

Mit angespannten Mienen verfolgten Neven Subotic und Nelson Valdez, die beiden einzigen WM-Teilnehmer des BVB, die Gruppen-Auslosung am Freitag. Selbst ein Aufeinandertreffen der beiden Borussen in Südafrika war möglich, schließlich landeten Subotic‘ Serben in Topf vier und Valdez‘ Paraguayos in Topf drei.

Doch es kam anders: Serbien, nach der Teilnahme an der WM 2006 zum zweiten Mal bei einer Weltmeisterschaft am Start, bekam Ghana, Australien und Deutschland zugelost. Paraguay muss es mit Weltmeister Italien, Neuseeland und der Slowakei aufnehmen.

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Für beide Nationen scheinen die Aufgaben der Vorrunde lösbar - auch wenn mit Italien und Deutschland jeweils ein echter Brocken zu den Gruppengegnern zählt.

„Es ist nicht die schwerste, aber sicher auch nicht die leichteste Gruppe“, kommentierte Subotic am Samstagabend die Auslosung, die den 20-Jährigen hoffen lässt, dass es 2010 besser läuft als 2006. Denn bei der WM in Deutschland war bereits nach der Vorrunde Schluss - mit der traurigen Bilanz von null Punkten und 2:10 Toren. Die Gegner damals: Argentinien, die Niederlande und das Team von der Elfenbeinküste.

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„Ich habe am Samstag in der Zeitung gelesen, dass sich die Deutschen fast schon als Weltmeister fühlen“, kokettierte der Innenverteidiger nach seiner starken Leistung beim 4:0-Erfolg über Nürnberg mit der Rolle des Außenseiters: „Es ist immer gut, wenn dich ein Gegner unterschätzt. Ich bin richtig gespannt darauf, wie das Spiel läuft. Ich freue mich riesig darauf.“

Einen Tipp, wie die Gruppe nach den drei Vorrundenspieltagen aussehen könnte, wollte Subotic zwar nicht abgegeben, wohl aber einen Wunsch: „Ich würde mich freuen, wenn Serbien und Deutschland weiterkommen.“

Autor: Matthias Dersch

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