Bundesligist Arminia Bielefeld hat im Geschäftsjahr 2005 äußerst solide gewirtschaftet. Der Überschuss von 3,3 Millionen Euro resultiert vor allem aus den Transfereinnahmen durch Verkäufe einiger Leistungsträger.

Arminia macht Gewinn

sew
17. März 2006, 15:13 Uhr

Bundesligist Arminia Bielefeld hat im Geschäftsjahr 2005 äußerst solide gewirtschaftet. Der Überschuss von 3,3 Millionen Euro resultiert vor allem aus den Transfereinnahmen durch Verkäufe einiger Leistungsträger.

Im Geschäftsjahr 2005 hat Bundesligist Arminia Bielefeld einen Überschuss von 3,3 Millionen Euro erwirtschaftet. Das gaben die Ostwestfalen auf ihrer Bilanzpressekonferenz am Freitag bekannt. Der Gesamtumsatz der Arminia im vergangenen Jahr betrug 31,3 Millionen Euro.

Der Gewinn 2005 resultierte vor allem aus den Transfereinnahmen für Nationalspieler Patrick Owomoyela (Werder Bremen/2 Millionen), Matthias Langkamp (VfL Wolfsburg/1,3 Millionen) und Delron Buckley (Borussia Dortmund/425.000).

Für das Geschäftsjahr 2006 plant die Arminia mit einem Etat von lediglich 27,5 Millionen Euro, da mögliche Transfereinnahmen nicht in die Kalkulation miteinbezogen wurden. Die Bielefelder gaben zudem bekannt, dass das Stadion auf der Alm in naher Zukunft von bislang 26.600 auf 28.000 Plätze erweitert werden soll. Für diesen Umbau werden elf Millionen Euro veranschlagt. Für die vorherige Renovierung der Arena stehen langfristig noch drei Millionen Euro Verbindlichkeiten zu Buche.

Autor: sew

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