Nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Hannover 96 am 19. Dezember wird Trainer Heiko Herrlich mit seinen Akteuren noch bis zum 23.12. trainieren.

VfL: Splitter

"Halte nichts vom Kapitänwechsel"

03. Dezember 2009, 12:07 Uhr

Nach dem letzten Hinrundenspiel gegen Hannover 96 am 19. Dezember wird Trainer Heiko Herrlich mit seinen Akteuren noch bis zum 23.12. trainieren.

Auftakt nach den Feiertagen ist am 2. Januar. In der knappen Vorbereitungszeit wird der VfL voraussichtlich noch zwei Vorbereitungsspiele absolvieren. Rückrundenstart ist am 16. Januar 2010 um 15.30 Uhr in Mönchengladbach.

Tomasz Waldoch, der von 1995 bis 1999 das VfL-Trikot trug und zuletzt im Nachwuchsbereich bei Schalke 04 arbeitete, wird zukünftig Co-Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Zur Zeit macht er im Rahmen seiner Ausbildung zum Fußballlehrer seit Wochenbeginn ein Praktikum beim VfL, das er nach der Winterpause fortsetzen wird.

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Knapp zwei Wochen vor dem letzten Hinrunden-Heimspiel gegen den FC Bayern München ist die Partie mit knapp 31.000 Zuschauern ausverkauft. Die letzten Stehplatz-Tickets waren am Dienstagmittag vergriffen.

Auch in diesem Jahr hat der VfL wieder einen Stand auf dem Weihnachtsmarkt (Husemannplatz). Für die kleinsten VfL-Fans ist am Donnerstag zwischen 15 und 16.30 Uhr Bobby Bolzer zu Gast.

Für die Partie in Stuttgart hat der VfL 300 Karten, für das Spiel in Hannover 200 Tickets abgesetzt. Der eingeschränkte Vorverkauf (Dauerkarteninhaber, Vereins- und Fanklub-Mitglieder) für die Rückrunde beginnt am Montag, 14.12.. Dann gehen auch die Rückrunden-Dauerkarten in den Verkauf.

Auf Einladung der Marketingabteilung des VfL Bochum waren Sponsoren, Partner und Medienvertreter ins Union-Filmtheater geladen. Dort gab es die Kinopremiere des Til Schweiger-Films „Zweiohrküken“.

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Am Freitag ab 18 Uhr steigt auch in Bochum das WM-Fieber. Dann findet die Auslosung der WM in Südafrika statt. Während der zurzeit verletzte Anthar Yahia mit Algerien sich in Topf drei befindet und sowohl auf Dedic oder Sestak und Deutschland treffen kann, ist in der Vorrunde ein Aufeinandertreffen der beiden VfL-Stürmer nicht möglich. Sowohl die Slowakei als auch Slowenien befinden sich in Topf zwei.

Obwohl Bochums Angriffs-Duo sich während der Live-Übertragung des ZDF im Bus auf der Fahrt nach Stuttgart befindet, sind sie „hautnah“ dabei. Busunternehmer Hans-Gerd Overhoff (Rosi-Reisen) garantiert für einen optimalen TV-Empfang in seinem Bus.

Mimoun Azaouagh befindet sich nach ausgeheiltem Muskelfaserriss im Lauftraining. Obwohl der Mittelfeldspieler bis Mittwoch noch keine Balleinheit absolvieren konnte, hat Heiko Herrlich die Hoffnung auf seinen Einsatz noch nicht gänzlich aufgegeben.
Philipp Bönig bleibt weiterhin der Pechvogel des VfL. Nach auskurierter Schambeinentzündung und Bauchmuskelproblemen zwingt ihn jetzt eine Erkältung zu reiner Laufarbeit. Heiko Herrlich: „Er hat jetzt so lange nicht gespielt. So bald es geht, wird er im Regionalligateam zum Einsatz kommen.“

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/015/205-15721_preview.jpeg Dedic (l.) fährt mit nach Stuttgart, Yahia muss pausieren (Foto: VfL Bochum).[/imgbox]Anthar Yahia steht in Stuttgart nicht zur Verfügung. Der Algerier kuriert seinen Faserriss in der Ruhrsport-Reha aus, könnte gegen Bayern München wieder zum Kader gehören.
Zlatko Dedic wird wohl zumindest zum 18er-Kader für das Spiel in Stuttgart gehören. Am Dienstag und Mittwoch hat er jeweils eine Laufeinheit und eine mit der Mannschaft absolviert. Er fühlt sich besser. Damit ist der schnelle Slowene eine Option für die Angriffsbesetzung im Schwabenland.

Wieder einmal mit dosiertem Training (Hüft- und Rückenprobleme) muss in dieser Woche Diego Klimowicz auskommen, der zumindest am Dienstag- und Mittwochnachmittag auf dem Trainingsplatz stand.

Angesichts der noch vielen unklaren Personalfragen wollte sich Heiko Herrlich in Sachen Aufstellung nicht in die Karten schauen lassen und verriet stattdessen: „Ich habe verschiedene Varianten in allen Mannschaftsteilen im Kopf.“

„Ich halte nichts davon, den Kapitän zu wechseln“, wunderte sich Heiko Herrlich, dass nach Novakovic nun auch Hitzlsperger bei ihren Klubs entmachtet wurden. Sowohl beim 1.FC Köln (gegen Hoffenheim) als auch beim VfB war jeweils eine 0:4-Klatsche vorausgegangen.

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